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Live-Blog über Kunst- und Kulturaktivitäten rund um crossart und darüber hinaus. Unsere Live-Bloggerin Angela Bungarz berichtet über vergangene und geplante Aktivitäten.

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Kommentar von Angela Bungarz am 3. Dezember 2019 um 7:50pm


ALLES ANDERE ALS STANDARD
Der Stand.art-Kunstmarkt im Bauspielplatz Friedenspark


Mit unkonventioneller, frischer, innovativer und ausgefallener Kunst präsentierte sich am Sonntag der bereits 8. Stand.art-Kunstmarkt. Das junge, dynamische und sympathische Team um Sonja Thakuri, die als Ansprechpartnerin für die Künstler, immer strahlend und gutgelaunt ansprechbar war, hat wieder eine gelungene Veranstaltung organisiert. So wird auch mal spontan, völlig unkompliziert und flexibel ein Sofa in eine andere Ecke gerückt, um spontan Platz für einen zusätzlichen Kunststand zu schaffen. Und diese lockere schöne Atmosphäre kommt auch bei den Besuchern gut an. Der Stand.art-Kunstmarkt hat sich, wie Sonja Thakuri mir erzählt, mittlerweile in der Südstadt sehr gut etabliert. Zwischen 17 und 24 Künstlern und Künstlerinnen stellen hier aus. Neben den "Stamm"-Künstlern ist es Sonja Thakuri auch wichtig, immer mal wieder neue Künstler mit dazu zu nehmen, um den Besuchern ein vielfältiges Kunstangebot präsentieren zu können. Und das hat einiges zu bieten: von der Illustratorin und Porträt-Schnellzeichnerin Merle Stanko lasse ich mich in nur 5 Minuten porträtieren. Pro Minute zahlt man einen Euro. Der Künstler EmHa Manfred Heitzer zeigt seine sehr witzigen Werke á là Banksy. Bei Leticia Sansores gibt es neben ausgefallenem Schmuck auch noch wundervolle erotische weibliche Bronzefiguren zu erwerben. Enai Tschirch Zenun präsentiert ihre einzigartigen Recycling-Popart-Kunstobjekte aus ausrangierten Fahrradteilen. Daneben zeigt der kubanische Künstler Rodovaldo Clavijo Velez seine wundervollen ausdrucksstarken Frauenporträts. Großes Interesse bei den Besuchern erzeugten auch die Fotografien von Olaf König. Das Besondere hierbei - die Langzeitbelichtung, wie. z.B. bei dem Foto von der Hamburger Speicherstadt mit einer Belichtungszeit von 2 1/2 Minuten. Und das sind nur einige Beispiele. Stärken konnten sich die Besucher bei Glühwein, Kuchen und anderen Leckereien an der Theke. Für die musikalische Komponente war u.a. DJ Ralf Hennerici zuständig, fresch und witzig kam die Live-Performance von Plem Lem daher. Und dazwischen ein sehr interessanter Vortrag von der sekularen Flüchtlingshilfe. Also ein volles Programm und eine super Veranstaltung! Wir freuen uns auf den nächsten Stand.art-Kunstmarkt am Sonntag, den 05.04.2020!

Kommentar von Angela Bungarz am 25. November 2019 um 6:05pm

WIE BEIM BILLARD-SPIELEN KUNST ENTSTEHT
Es war sehr schön, am Samstag mal wieder in den Clemens-Galerien in Solingen mit dabei zu sein und mit den anderen Künstern zusammen bei dem, wie immer von Timm Kronenberg perfekt organisierten "Weihnachts-Kunstmarkt" auszustellen. Neben dem breitgefächerten Kunstangebot hatte Timm Kronenberg auch wieder zahlreiche Musiker eingeladen und so folgte ein Live-Music-Act auf den nächsten. Freilich hatten sich die Künstler durch die zeitgleich im Erdgeschoss stattfindende Neueröffnung eines großen Drogerie-Marktes mehr Publikum erhofft, dennoch war es ein gelungener Tag mit vielen schönen Gesprächen und neuen Bekanntschaften. Und schließlich gab es ja auch einiges zu entdecken, wie z.B. die sehr außergewöhnlichen "Picture-Pool-Paintings" des Düsseldorfer Künstlers Dirk Sanner, bei dem die Bilder quasi während des Billard-Spiels entstehen. Wie Sanner mir erzählt, sei die Idee entstanden, um Kinder und Jugendliche an die Kunst heranzuführen. Dafür hat er die Billard-Kugeln so "präpariert", dass sie, wenn sie vom Queue angestossen über die Fläche (später herausnehmbares Bild) rollen, aus einer kleinen in die Kugel gebohrten Öffnung Farbe heraus schleudern. An diesem Verfahren hat Sanner 4 Jahre lang getüffelt! Action-Painting der etwas anderen, aber sehr genialen Art! Weiter in der Galerie "Rolandseck" präsentiert Ulli Steinkuller seine neuen sehr beieindruckenden "Tanzbilder". Insbesondere die an der Rückwand der Galerie zusammenhängende Serie eines Bauchtanzes in powervollem, dynamischen und feurigem Rot haben es mir angetan. Ebenfalls in der Galerie "Rolandseck" stellt der Wuppertaler Künstler Fritz Zander seine Lost-Places-Bilder aus, die einen mit ihrem ganz eigenen morbiden Charme in den Bann ziehen. Sehr ungewöhnlich und großartig auch die ausdruckstarken Masken des Künstlers Mathias Will, der hier mit den unterschiedlichsten Materialen arbeitet. Das waren nur einige wenige Beispiele der vielen wundervollen Kunst, die in den Clemens-Galerien ausgestellt wird. Ein Besuch lohnt sich unbedingt! Samstag, 30.11.2019 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Kommentar von Angela Bungarz am 12. November 2019 um 6:35pm

DIE „KUNST-GRILLE“ VON CHORWEILER

Bereits zum 12. mal fand am Sonntag der Chorweiler ART- Kunstmarkt im Bürgerzentrum statt. Die Sorge, dass aufgrund des Baustellen-Parkplatzproblems keine Besucher kommen würden, erwies sich als gänzlich unbegründet, kamen doch im Laufe des Tages rund 350 Besucher, viele davon zum wiederholten Male, was zeigt, wie etabliert und beliebt dieser Kunstmarkt ist. Dafür wird den Besuchern aber auch von der Künstlergruppe Chorweiler ART und von den von ihnen eingeladenen Gastkünstlern -immerhin insgesamt 28 Künstler/innen-  jedes Jahr eine sehr vielfältige, abwechslungsreiche und spannende Bandbreite an Kunst geboten. Gerade mit dem Aufbau fertig, als auch schon die ersten Besucher bereits vor dem offiziellen Beginn eintreffen. Die Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Reinhard Zöllner fällt ein wenig kurz und knapp aus und damit sind wir auch schon mittendrin im Geschehen. Andreas Mischke, Mitorganisator und freischaffender Künstler präsentiert farbintensive Ölbilder, wobei sein zentrales Thema die Vergänglichkeit in verschiedensten Formen ist. Peter Mück arbeitet live und kann dadurch die diversen Fragen der Besucher zur Technik seiner "scratchart" sehr gut demonstrieren und beantworten. Das kommt bei den Besuchern gut an. Hinsichtlich seiner Motive kommt es zu einigen interessanten Gesprächen. Erst mit dem Rentenalter geht die Künstlerin Maggi Becker ihrer Passion nach und widmet sich voll und ganz der Kunst. Sie präsentiert fotorealistische Blumenbilder in Öl. Sehr ausdrucksstark sind auch ihre Portraitzeichnungen von Prominenten, wie z.B. das gezeigte Portrait von Bette Davis. Uschi Reufels kombiniert mittels Fototransfer Fotografie und Malerei, ihr großes Interesse liegt in der Natur-Landschafts- und Reisefotografie. Und so lösen ihre wunderschönen Bilder, die das Meer und Menschen am Meer zum Motiv haben, beim Betrachter eine  gewisse Sehnsucht nach dem Meer aus. Gertrude Müller-Moers, Künstlerin aus Leidenschaft –wie sie selbst sagt- präsentiert u.a. zwei eigenwillige aber faszinierende Werke, rote Farbexplosionen auf weißer Leinwand, die die eigene Fantasie beflügeln. Ronald Haas, Gastkünstler aus Berlin, hat eine Affinität zu dunklen Farben, die in vielen seiner Werke zu finden sind, mit denen er aber gekonnt die Schönheit der Melancholie auf die Leinwand zaubert. Diese kleine Auswahl zeigt bereits, wieviel es für den interessierten Besucher zu entdecken gab. Für einen angenehmen musikalischen Background sorgte wieder das Trio „Diciotto Cordo“ aus Bonn mit einer Mischung aus Swing, Blues und Jazz. Viele schöne Gespräche mit den zahlreichen Besuchern, aber auch mit den anderen Künstlern, lassen den Tag wie im Fluge vergehen und schon ist man wieder beim Abbau. Ein zirpendes Abschluss-Ständchen ließ die abbauenden Künstler aufhorchen. Auf Nachfrage wurde bekannt, dass es sich nicht um ein Tonband, wie erst vermutet, sondern tatsächlich um die hauseigene Grille handelt!

Kommentar von Angela Bungarz am 2. November 2019 um 1:21pm

WEGEN ÜBERFÜLLUNG GESCHLOSSEN
Mexikanischer Totenaltar im Rautenstrauch-Joest-Museum erfreut sich großer Beliebtheit


Gestern fand bereits zum 6. mal der "Dia De Los Muertos", also der mexikanische Totentag im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln statt. So wie ich mich dem Museum nähere, sehe ich schon ganz viele Menschen aus allen Richtungen kommend, offenbar mit dem selben Ziel wie ich. Oje! Am Eingang eine mega Schlange an der Kasse. Warum erschließt sich mir nicht, denn der Toten-Tag mit seinem grandiosen Toten-Altar, den Ständen (Schmuck, Kunst , Essen), den Aufführungen und Vorträgen findet im Foyer statt und ist kostenlos, also überhole ich elegant rechts und begebe mich direkt zur Aufführungsfläche, an deren Rückseite ich so grade noch einen Platz mit Sicht ergattern kann - eigentlich der Wartebereich der Tänzer. Das Museum hat gut geheizt, das und die vielen Besucher bescheren mir so einige Hitzewallungen. Die Eröffnung des Toten-Altars beginnt, in erster Linie warte ich auf die typischen mexikanischen Tänze zum Toten-Tag. Doch da muss ich noch etwas Geduld aufbringen, denn es sind mindestens 5 Redner/innen vorher. Eine Einführung in die Gebräuche rund um den mexikanischen Toten-Tag ist ja ok, aber alles andere hätte man kürzer fassen können, z.B. mit Hinweisen auf die später noch stattfindenen Vorträge etc. Hinzu kommt noch, dass die Akustik schlecht, der Geräuschpegel im Hintergrund groß ist und das zusammen mit einer leichten Schwerhörigkeit meinerseits dazu führt, dass ich vieles akustisch einfach gar nicht verstehe! Schade aber auch! Endlich kommt der Redner der Tanztruppe und meine Hoffnung steigt, aber als ich seine Blätter in der Hand sehe, schwindet sie schnell wieder, er wird doch wohl nicht die ganz mexikanische Geschichte erzählen? Nicht dass ich mich nicht dafür interessieren würde, aber in diesem Kontext ist es einfach zu viel. Dann geht es endlich los, es wird ein Teil der mexikanischen Geschichte nochmal tänzerisch dargestellt und dem schliessen sich dann endlich die traditionellen mexikanischen Tänze zum Toten-Tag an. Aber ich bin mir nicht sicher, ob wir die komplette geplante Tanzvorführung gesehen haben, denn von meinem Platz aus bekomme ich mit, wie wohl die Organisatorin von einer Angestellten gerufen wird, dass man, sobald wie möglich, die Tanzaufführung beendet werden soll, damit die Aufführungsfläche wieder frei wird, da es im Eingangsbereich zu einem Besucherstau gekommen ist. Das deckt sich mit dem Post eines Besuchers, den ich gestern Abend noch auf der Museums-Facebook-Seite gelesen habe. Er beschreibt, dass viele Besucher draußen im Regen bis zu 45 Minuten auf Einlass warten mussten, da wohl zwischenzeitlich -vermutlich aus Sicherheitsgründen - keine Besucher mehr eingelassen wurden. Viele sind damm auch wieder gegangen. Mit so einem Ansturm hatte wohl niemand im Museum gerechnet. Auch an den Ständen, insbesondere den Imbiss-Ständen mit typischen mexikanischen Gerichten und mega leckerem mexikanischen Kakao bilden sich sehr sehr lange Schlangen. Doch ich versuche mein Glück, nur um nach langem Warten zu hören: Feta ist aus! Ach ja - nicht schlimm! Dann eben ohne Feta. An den anderen Ständen gibt es Totenköpfe aus Zucker, aus Schokolade, gehäckelte Totenköpfe usw., die meiner Beobachtung nach auch weggehen wie warme Semmeln. Mittlerweile bin ich erschöpft, schaue mir aber zum Abschluß noch den, das muss man wirklich sagen, grandiosen Toten-Altar an und mache mich dann auf den Heimweg. Da ich den "Dia De Los Muertos" jetzt bereits zum 3. mal besucht habe, werde ich nächstes Jahr nicht mehr hingehen und überlasse meinen Platz denen, die noch nie dort waren. Und überhaupt: der mexikanische Toten-Altar kann noch bis 24.11.2019 besichtigt werden! Also nächstes Jahr schaue ich ihn mir einfach später in aller Ruhe an.
Angela Bungarz / crossart live

Kommentar von Angela Bungarz am 1. November 2019 um 10:28pm

SIEBEN AUF EINEN STREICH
Sieben Künsterlinnen - sieben tolle Frauen und zwar: Anne Ruffert, Sonja Zeltner-Müller, Anke Vos, Inge Appelgren, Bina Placzek-Theisen, Gitti Richardson und Elke Bürger - präsentieren aktuell ihre Werke in der Ausstellung "crossart macht Schule", die bereits zum 2. mal in der KunstETAGE im KunstTreff Erkelenz von Elke Bürger, stattfindet. Stellvertretende Bürgermeisterin, Presse, Künstlerinnen und Gäste mussten leider bei der gestrigen Vernissage ein wenig auf uns warten, kamen wir doch durch das hohe Verkehrsaufkommen mit leichter Verspätung an. Das wurde dem Büffet und dem Wein zum Verhängnis. Nachdem die stellvertetende Bürgermeisterin, Frau Astrid Wolters, ein paar einleitende Worte gesprochen hatte, stelten wir, wir das sind: Peter Mück und ich, die einzelnen Künstlerinnen vor, die noch bis zum 10. November 2019 ihre wirklich sensationellen Werke ausstellen. Besonders sensationell die "Unterwassergeschichten" (Puppen unter Wasser in einem Glasbehälter) von Bina Placzek-Theisen. Gitti Richardson lockt mit digitalen Fotoarbeiten, die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, nach Schottland. Mit Sonja Zeltner-Müller kommt "Die Sendung mit der Maus" ins Spiel, hat sie doch 2 Bilder vom Türöffner-Tag mitgebracht, und zwar in gerostete Kreise reinskizzierte Katzen und in einem der Bilder verstecken sich auch noch eine Maus und ein Elefant, die es zu entdecken gilt. Außergewöhnliche, beeindruckende und plakative Mixed-Media-Werke präsentiert Inge Appelgren, die einer großen Experimentierfreudigkeit entsprungen sind. Ebensfalls sehr experimentierfreudig die Künstlerin Anke Vos, die mit ihren Motiven eine zarte und träumerische Bildsprache kreiert hat. Bei Anne Rufferts Bildern dominiert die Natur, Naturfarben, unterschiedlichste Naturmaterialen, die den Bildern Struktur und Tiefe geben. Und Licht in die nun immer dunkler werdende Jahreszeit bringt Elke Bürger mit ihren zauberhalften Lichtinstallationen, die sie in einer eigens hergerichteten Dunkelkammer präsentiert. Eine großartige und abwechslungsreiche Ausstellung die noch bis zum 10. November läuft. Unbedingt hingehen!
Angela Bungarz / crossart live

Kommentar von Angela Bungarz am 28. Oktober 2019 um 5:54pm

Kunst-Hopping-Wochenende

Kunst - Kunst - Kunst - nichts als Kunst! Von Vernissage über Open-Air-Live-Kunst bis hin zur Finissage war wirklich alles dabei an diesem Wochenende. Auftakt und Start ins Kunstwochenende: die Vernissage "Wild geworden" bei Landmann 31, wo die Künstlerin Enai Tsirch Zenun ihre außergewöhnlichen und faszinierenden aus Fahrradschrott hergestellten "Recycling-Popart-Kunst-Objekte" präsentierte (siehe auch meinen vorherigen Post). Aufgrund des traumhaften Herbstwetters ging es dann am Samstagnachmittag spontan aufs Eierplätzchen - unser 83. "Eierplätzchen-Montmartre", bei dem die 8 teilnehmenden Künstler mit dem großen Interesse der Spaziergänger belohnt wurden. Zurück von der Ostsee und happy wieder auf dem Eierplätzchen mit dabei zu sein, kreierte Taugeroad im Stil von Jackson Pollock neue Kunstwerke! (siehe Video) Noch selig erfüllt von diesem wundervollen Nachmittag begaben wir uns mit Beginn der Dämmerung zügig auf den Heimweg, Kunst absetzen, Staub aus den Kleidern klopfen, kurzes Erfrischen und ab ins Filos - u.a. auch Künstlerstammkneipe - flugs ein Häppchen essen, und dann ging es auch schon weiter zur 2. Vernissage des Wochenendes bei unserem Freund und Galeristen Rolf Hartung nach Kalk. Die Künstlerlin Dasha Verne feierte Ihren 80. Geburtstag mit dieser Vernissage zur ihrer Ausstellung "ÜberLebensWerk". Aus ihren über 1000 Werken, entstanden seit 1963, hat Rolf Hartung Bilder ausgewählt, die die einzelnen Lebensphasen von Dasha Verne dokumentieren - beieindruckende großformatige Werke, eine wahrlich sehr gelungene und stimmige Retrospektive aus fünf Jahrzehnten. Zu guter Letzt machten wir uns am Sonntagnachmittag noch auf nach Nippes zur Finissage "Contemporary Art Weekend Cologne - Nippes" im Atelier am Schillplatz von Vinya Cameron und donPaco. Und auch hier feierte man Geburtstag, donPaco am Tag der Vernissage und Vinya Cameron bei der gestrigen Finissage. So konnten wir mit einem Glas Sekt versehen die großartigen Werke dieser Gemeinschaftsausstellung - Teilnehmer: donPaco, Vinya Cameron, Leonie Dratwa, Aleksandra Lindek, Anne Ruffert, Anka Engel, Helena Katsiavara, bemen_art, Ruth Junghans - bewundern. Nach einem so wundervollen Kunst-Wochenende kann man doch wieder beschwingt in die Woche starten.....

Ausstellung "Wild geworden" noch bis 25.01.2020
Ausstellung "ÜberLebensWerk" noch bis 02.11.2019
nächstes "Viertel Vor" 03.11.2019

Kommentar von Angela Bungarz am 26. Oktober 2019 um 11:49am

HIRSCHGEWEIH WAR GESTERN
In der kleinen Art Passage bei Landmann 31 läuft seit gestern die Ausstellung "Wild geworden". Die Künstlerin Enai Tsirch Zenun präsentiert hier noch bis zum 15.01.2020 ihre faszinierenden "Recycling-Popart-Kunstobjekte", jedes ein Unikat, die die Vernissage-Besucher gestern Abend zum Staunen brachte. So kam es auch bereits zu ersten Verkäufen. Aus Fahrradsätteln und anderweitigem Fahrradschrott kombiniert mit Farben und nicht zu vergessen mit Geweih, hat Zenun Objekte kreiert, die an Gesichter erinnern, jedes mit einem individuellen Ausdruck, witzig, frech, nachdenklich, aber auch liebenswert und berührend. Wild und lebendig gewordener Fahrradschrott, der zu zauberhaften Kunst-Objekten geworden ist.

Kommentar von Angela Bungarz am 30. September 2019 um 9:24pm


"KUNST-SAFARI" BEI DER 4. AUSSTELLUNG VON "VAN GOGH'S OHR"


Der Titel "van Gogh's Ohr" weist bereits darauf hin, dass in dem Raum "Das Ohr" Außergewöhnliches geschieht, und zwar in der Kunst, in der Musik, in der Literatur und nicht zuletzt auch in Form von gesellschaftlichen und politischen Experimenten. So auch wieder am vergangenen Samstag, an dem unsere Vernissage "van Gogh's Ohr" eingebettet in die "Südstadt-Safari" stattfand. Die Vernissage-Besucher hatten somit die einmalige Gelegenheit, sozusagen an einer "Kunst-Safari" teilzunehmen. 5 Künstler/innen präsentieren in dieser 4. Ausstellung ihre Werke, die großen Anklang bei den Vernissage-Gästen fanden, aber auch bei den zahlreichen "Südstadt-Safari-Kneipen-Hoppern", die angezogen von den bereits durchs Schaufenster sichtbaren fotorealistischen Portraits der Künstlerin Marion "MaJa" Jansen in die Galerie kamen. Sie zeigt ihre Portraits der Schauspieler Anna Schuldt, Lars Eidinger und der Figur Hannibal Lecter. Daneben die außergewöhnliche "Bierdeckel-Kunst" von Hayri Sahin, der eine Mischung aus Tiefgründigem, Ornamentalem, Karikierendem und ästhetisch Schönem auf den Deckel bringt. Auf der gegenüberliegenden Wandseite 2 surrealistische Bilder von Manfred Fürth, in dessen Mittelpunkt Streichinstrumente stehen. Dem schließt sich Volker Paffenenholz an mit seiner impressionistischen "Eierplätzchen-Kollektion". Den Abschluß bildet die Künstlerin Diana Kirsten-Szlaskis mit 2 Mixed-Media-Werken auf Wabenkernplatten, die den Wandel des Ruhrgebiets vom Industriestandort zum Kulturstandort zum Thema haben. Aber auch die Live-Musik zog viele Gäste in unseren Raum. Das Außergewöhnliche hierbei? Kilian Müller gab mit ein paar Freunden, die in dieser Zusammensetzung so noch nie zusammen musiziert hatten, ein großartig improvisiertes kleines Jazz-Konzert. Das kam so gut an, sowohl bei den Gästen als auch bei den Musikern selbst, dass sie schon angeboten haben, in dieser Form, quasi als eigene Hausband, bei unseren "viertel vor"-Veranstaltungen zu spielen. Das freut uns sehr! Da braucht es eigentlich nur noch einen Namen für die frisch gegründete Band.
Bereits der Nachmittag vor der Vernissage stand ganz im Zeichen der Kunst, fand doch unsere erste "viertel vor"-Veranstaltung der Herbst-Winter-Saison 2019 statt. Der scratching-Workshop kam gut an und so manch einer probierte sich im scratchen kleinerer Motive aus mit wirklich schönen Ergebnissen. So herrschte den ganzen Tag über ein reges Treiben, dass bis in die Nacht hinein dauerte und wir uns schließlich müde, aber glücklich und erfüllt - nach einem so außergewöhnlichen Tag- auf den Heimweg machten.

Kommentar von Angela Bungarz am 29. September 2019 um 8:34pm

TIPP FÜR DEN 11.10.2019

Für Mai 2020 ist eine Ausstellung in Leverkusen, OT Bergisch Neukirchen, im dortigen "Alten Rathaus" in Vorbereitung. Die Ausschreibung erfolgt direkt zu Beginn des neuen Jahres. Wer sich die Location vorab schon einmal anschauen möchte, hat hierzu die wunderbare Gelegenheit am 11.10.2019. Dann findet nämlich die diesjährige Kunstnacht Leverkusen statt parallel zum Weinfest. Live-Musik gibt es natürlich auch (siehe Plakat) So, es wird  für alle Sinne etwas geboten und Ihr könnt gleich 3 Fliegen mit einer Klappe schlagen: Kunst, Wein und Ortsbesichtigung. Dabei wünsche ich viel Spaß und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja dort.....

Herbstliche Grüße - Eure Angela Bungarz

Kommentar von Angela Bungarz am 13. September 2019 um 5:06pm
Heute noch nichts vor? Lange nicht mehr auf einer Vernissage gewesen? Spontan? Dann kommt hier der Tipp des Tages: 18.00 Uhr - Vernissage zur crossart-Ausstellung "crossart open" in der Kunstmüllerei Düsseldorf, Witzelstr. 7, 40225 Düsseldorf.
Ausstellende Künstler: Katrin Broden, Anke Vos, Ulrike Hasenburg, Rotthoff Weil, Ueli Kühn, Rainer Popp, Christoph Klein, Inge Appelgren.
Nichts wie hin ....großartige Kunst in der wundervollen Kunstmüllerei von Sonja Zeltner-Müller.

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