K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k
„Windsurf-Sphere“ steht exemplarisch für eine Bildwelt, in der sich wiederkehrende Motive zu einer eigenen Sphäre verdichten: Wasser, Bewegung, Technik und Utopie. Windsurfen bildet hier den Ausgangspunkt, ergänzt um weitere charakteristische Elemente des Werks – das Gleitschirmfliegen als Sinnbild von Freiheit und Schwebezustand sowie die ikonische Kugelform als ordnendes, fast kosmisches Prinzip.
Das Bild versteht sich zugleich als Auftakt einer Reihe: In weiteren Arbeiten wird dieselbe Sphäre einmal mit dem bekannten Motiv aus „Neptun Is A Harley Rider“ und ein anderes Mal mit einem springenden Pottwal im Steampunk-Stil variiert. So entsteht 4
ein motivischer Kosmos, der reale Leidenschaften mit surrealen Erweiterungen verbindet.
Formal reizt die Arbeit die Möglichkeiten der Ölmalerei bewusst aus. Die schnurgeraden, feinen Linien und die geometrische Strenge der Sphäre stehen im Spannungsfeld zur lebendigen, bewegten Oberfläche von Meer und Himmel. Gerade diese Gegensätze – Präzision versus malerische Freiheit, Technik versus Natur – prägen den besonderen Reiz und verankern das Werk klar im Gesamtzusammenhang des Œuvres.
Tags:
Alben: Von Analogie zu Algorithmus
Standort: Kaarst
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© 2026 Erstellt von Peter Mück.
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