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K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k

Das Gemälde setzt sich mit Michelangelos Bildidee der Begegnung zwischen Gott und Adam auseinander, zeigt jedoch nicht den Augenblick der Schöpfung, sondern eine Krise zwischen Schöpfer und Geschöpf. Gott wirkt erschöpft. Seine Hand besitzt nicht mehr die Kraft des Schöpfungsaktes. Adam hingegen fordert mit ausgestreckter Hand: „Gib!“. Aus seinem Körper wachsen Hände – Sinnbilder für Gier, Macht und Besitz. Masken stehen für Manipulation und Verantwortungslosigkeit. Das Werk ist eine Reflexion über Macht, Gewalt, Verantwortung und den Verlust ethischer Orientierung.

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