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K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k

„Heaven 7“ führt ein Motorradfahrer-Paar durch eine Landschaft, die ebenso unwirklich wie verheißungsvoll wirkt. Vor der Kulisse eines an Monument Valley erinnernden Panoramas erhebt sich der U.S. Highway 163., unmöglich steil in den Himmel. Eine Utopie und gleichzeitig ein Sinnbild für Aufbruch, Sehnsucht und das Überschreiten realer Grenzen
Der im Vordergrund klaffende apokalyptische Abgrund verbindet das Werk mit einer wiederkehrenden Motivserie Herzogs, in der sich Schönheit und Bedrohung, Abenteuerlust und Endlichkeit zu einer atmosphärischen Spannung vereinen.
Der bunte Kea, der über der Szene schwebt – ein Vogel, der in der Realität nur in Neuseeland vorkommt – verstärkt den surrealen Charakter des Bildes und markiert die völlige Loslösung von geografischen oder logischen Zwängen.

Heaven 7 ist damit eine poetische Fantasie über Freiheit und Transzendenz: eine Reise, die ins Unmögliche führt – und gerade deshalb erzählerisch wahr wirkt.

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