K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k
In diesem Werk verbindet Mark E. G. Herzog seine persönliche Beziehung zu Düsseldorf mit einer bewusst überzeichneten, fast dystopischen Bildsprache. Die Skyline seiner Geburtsstadt bildet den Hintergrund, während der Vordergrund von einem dramatisch aufgerissenen, wasserfallartigen Abgrund geprägt ist, der der Szene eine apokalyptische Stimmung verleiht.
Der Windsurfer, der hier auf dem Rhein dargestellt ist, verkörpert eine klare Utopie – eine bewusst gewählte Unmöglichkeit, wie sie in Herzogs Werk immer wieder auftaucht. Das Motiv verweist zugleich auf seine Leidenschaft für Wassersport und den Reiz, Realitäten zu verschieben.
Die Bildvorlage entstand mithilfe künstlicher Intelligenz, wurde anschließend in Photoshop weiterbearbeitet und schließlich beim Malen erneut verändert. So entsteht ein hybrides Werk an der Schnittstelle von digitaler Vorbereitung und traditioneller Ölmalerei, das sowohl persönliche als auch symbolische Elemente vereint.
Tags:
Alben: Von Analogie zu Algorithmus
Standort: Kaarst
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