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K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k

Kunstboot STAHL Köln

Adresse: Rheinhauhafen, 50678 Köln

Kurze Historie einer Metarmorphose vom Kriegsschiff zum entmilitarisierten Freiheitsträger

.>1914 – Enstehung als Kriegsschiff der "kaiserlichen Marine" mit dem Namen "Stahl", -zur Verteidigung von Häfen und Schleusen
> 1918 – Teilnahme am historischen Matrosenaufstand , der den ersten Weltkrieg beendet und den Kaiser absetzt
.> 1936 – von der demokratischen Räterepublik in den größten Weltkrieg.
- Umbau zum Torpedofänger im Hitlerfaschismus
> 1946 - Entmilitarisierung zum Arbeitsboot und Eisbrecher nach Ende des 2.Weltkrieges
> 1960 – ziviler Umbau und Abstieg zum Touristenboot
> 2020 – Wiederbelebung und 2. Entmilitarisierung zum "Kunstboot Stahl",
- als "Bühne im Offenen (öffentlichen) Raum" und zur geistigen Intervention durch experimentelle Kunst und neuer Wahrnehmung.

Konzept "Kunstboot"

Die Idee ist aus der aktuellen Krisensituation "Corona" enstanden :

Große Teile der Bildenden und Darstellenden Kunst, Musik und Literatur suchen nach Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit. Gleichzeitig verändern sich notgedrungen Darstellungs-, Ausstellungs- und Auftrittsformen.Das Projekt "Kunstboot" ist ein aus- und aufbaufähiges Projekt.
Als bewegliche "Bühne im Offenen Raum" (ohne eingrenzenden Wände) zieht es durch die besondere Historie und dem Ambiente des Rheinauhafens gleichermaßen Künstler als auch Zuschauer an. - Schmelztiegel "Stahl" als besonderer Begegnungsort und
Impulsgeber.

Mögliche Projektformen

  • Kunst-/Skulpturausstellungen mit projiziertem Videofilmen von Detailaufnahmen, Entstehung und Interviews

  • Film- und Digitale Kunst auf Leinwand und Flächen ( Kaimauer, Brückenpfeiler, freie Projektionen )

  • Lesungen (u.a. mit akustischer oder digitaler Unterstützung)

  • Performance

  • Schauspiel

  • Musik

Kunst soll wieder mehr als Kommunikationsmöglichkeit wahrgenommen werden.
Das wir Kunst und Kommunikation brauchen hat Corona mehr als deutlich gemacht.
Dieses Projekt trägt seinen Teil dazu bei.

Konzept "offener" Projektraum

Die Bühne im Offenen Raum ist mit ihren 3-4 Ebenen als Bespielungs- und Ausstellungsfläche nutzbar. Die Gesamtlänge und -breite des Bootes ist 16 x 3,50 m.

  • 2 Heckflächen je ca 3 x 3m

  • Bugfläche ca 4 x 2m

  • Dachfläche ca 3 x 3m

Besondere Herausforderung an Künstler und Betrachter ist die kleine Ausstellungsfläche, auf der die Werke einen unendlich offenen Raum  bespielen müssen. Die schlichte Form des historischen Bootes und die terassenförmige Anordnung der Deckflächen sind der Sockel für das Gesamtkunstwerk.


Ein Landschaftsbild im geschlossenen Raum hat eine ganz andere Wirkung und Funktion als das gleiche Bild ohne Rahmen mitten in einer Landschaft. Es werden neue Wahrnehmungs- und Wirkungsmöglichkeiten angeboten. Anlegeflächen (Hafenmauer, Brückenpfeiler ,etc.) und auch Ausbauflächen (Ponton, schwimmende Inseln ) sind möglich und durchaus reizvoll.
Eine coronabedingte Herausforderung stellt sich mit der Frage, ob der oder die Kunstschaffende die Kunstinteressierten direkt an Bord holen möchten oder einen breiteren Publikumsraum schaffen möchte. Dies ist durch die Erhöhung von Hafenmauer, Steg o.ä. gut möglich. Licht, Beleuchtung und Wetter betonen ebenfalls die Besonderheit der "Bühne im Offenen Raum".

Das Kunstschiff liegt im Kölner Rheinauhafen, einem Jachthafen inmitten einer wahren Postkartenidylle. Man hat einen direkten Blick auf den Dom und ist umgeben von den gigantischen Kranhäusern, die mit mehreren Architekturpreisen ausgezeichnet worden sind. Große Kultureinrichtungen wie das Museum Ludwig, viele Galerien und die Altstadt sind zu Fuß erreichbar.

Hier der Artikel, aus der auflagenstarken Tageszeitung Express von April 2020:

https://www.express.de/koeln/rheinauhafen-ahoi--weltkriegsbrecher--stahl--wird-koelns-erstes-kunstschiff-36524224?dmcid=sm_fb&fbclid=IwAR0wFr2CS-TacYBiP9q6mipLEfOmjQXz4jneRokq5n2KnY0MC6u1-TlirYs

Seitenansicht des Bootes

Blick über den Rheinauhafen

Direkt angrenzend  die mehrfach mit Architekturpreisen ausgezeichneten gigantischen Kranhäuser

Installation von Wlodek Stopa (Visualisierung)

Die Wohnkajüte

Hafenromantik

Workshops auf dem Schiff:

Betonworkshop mit Rof Hartung

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