K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k
Außenansicht St. Gertrud
Innenansicht St. Gertrud
HOME SWEET HOME
Arbeiten zum Thema Home, Heimat, Obdach, Nestwärme, Rückzugsorte, aber auch kritische Arbeiten wie Gentrifizierung, Wohnungslosigkeit etc.
Alle Stilrichtungen sind erlaubt.
Parallel dazu findet eine (nationale/internationale) Mailart-Ausstellung statt. Diese Arbeiten im Format DIN A4 werden ebenfalls in dieser Austellung gezeigt.
Konzept, Organisation und Kuratierung von Peter Mück und Christiane Rath unter Beteiligung von Menschen aus dem Projekt „In Zukunft kreativ“ (Wohnungslose, Obdachlose, Menschen aus Arbeitsmaßnahmen des Jobcenters) und Künstler*innen aus dem Künstlernetzwerk „crossart international“.
Menschen brauchen ein Zuhause, Heimat, Nest(Wärme), Rückzugs- und Zufluchtsorte. Wenn solche Orte wegbrechen, wenn ein Mensch sein Zuhause verliert, fehlt etwas Grundlegendes für sein Leben mit unberechenbaren Folgen. Den Fokus auf Leben und Probleme solcher Menschen zu richten und auch eine Begegnung mit anderen Menschen, die ein Zuhause besitzen, zu ermöglichen, ist das Ziel des Ausstellungsprojektes HOME SWEET HOME.
Wir planen für 2026 ein Projekt mit mehreren Facetten. Künstlerische Verarbeitungen des Themas „Zuhause“ in Bildern, Fotografien, Skulpturen, Installationen und Collagen sollen in einer gemeinsamen Ausstellung, bestehend aus Werken von obdach-, wohnungs- und arbeitslosen Menschen und professionellen Künstler*innen einem breiten Publikum gezeigt werden.
Weil Kirchen auch Rückzugsorte für Schutzsuchende sind, möchten wir dafür speziell den Kirchenraum von St. Gertrud als Ort der Begegnung und des Austausches nutzen. Er ist ohne Kirchenbestuhlung und hat durch die Pflasterung des Bodens, die nahtlos vom Kirchenvorplatz in den Innenraum fortgeführt wird, einen Marktplatzcharakter. Märkte sind Orte der Begegnung.
Wir beabsichtigen, die Kirche mit der spektakulären Architektur von Gottfried Böhm tagsüber zu einem Zuhause und gleichzeitig zu einem Markt der Möglichkeiten zu machen. Im geschützten Raum zeigen wir die Werke der Mitwirkenden und während der Woche werden auch noch weitere Arbeiten entstehen im Rahmen von gemeinsamen Workshops mit Wohnungslosen, die bereits im Projekt „In Zukunft kreativ“ von Peter Mück erfolgreich gelaufen sind.
Christiane Rath wird zwei oder drei „Wohnräume“ in der Kirche installieren, eine WG-Küche und ein Wohnzimmer mit Leseecke sind gesetzt, je nach Platzbedarf wäre auch ein Kinderzimmer möglich. Die voll funktionsfähige WG-Küche wird zentraler Begegnungsort, in dem auch gekocht und gegessen werden kann, das Wohnzimmer ist eher als Rückzugsort gedacht.
Zur Eröffnung spielt der Leiter der Wohnungsloseneinrichtung Reso Wohnheim Brück, Michael Wagener alias Mighty Mike, Bluessongs, die ein Gefühl des "on the road-seins" vermitteln.
Mailart-Projekt zur zusätzlichen Einbeziehung bundesweiter/internationaler Künstler:
Künstler aller Kathegorien sind aufgerufen mitzumachen. Das einheitliche Format ist 21x29,7cm (DIN A4). Das Werk soll zusammen mit einem frankierten Rückumschlag geschickt werden an:
Peter Mück
IB West gGmbH
Reso-Wohnheim Köln-Brück
Brücker Mauspfad 642
51109 Köln
inkl. abheftbarer Klarsichthülle in welcher rückseitig ein DIN-A4-Info-Blatt über den Künstler oder der Künstlerin stecken soll. Die Werke werden dann in einem Präsentationsordner gezeigt und nach Ausstellungsende zurückgeschickt, sofern sie nicht verkauft werden. Der Ordner wird in der Ansprache erwähnt und die Besucher dazu ermuntert, sich die Werke darin anzuschauen.
20% des Verkaufserlöses gehen an das Projekt DEUTSCHE BANK 20 zur Weiterleitung an eine soziale Einrichtung im Bereich Obdach-/Wohnungslosigkeit.
Sonst keine Ausstellungsgebühren.
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