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Auf meinem Blog „crossartlive“ berichte ich über Ausstellungen/Vernissagen von crossart international, aber auch über externe Veranstaltungen sowie über Kunst-Themen allgemein.

 CROSSARTLIVE

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Kommentar von Angela Mück am 29. November 2023 um 7:45am

BUCHPRÄSENTATION „1111 AUGENBLICKE“ VON RICHARD BARGEL

Am Freitag, den 26. November 2023 ist es endlich soweit, Richard Bargel, hat zur Buchpräsentation und Vernissage in die Comedia Wagenhalle https://www.wagenhalle.de/ eingeladen und nahezu die ganze Kölner Südstadt ist seinem Ruf gefolgt. Wer nicht da ist, ist entweder krank oder beruflich verhindert.

Richard Bargel https://www.richardbargel.de/, von Hause aus Sänger, Slidegitarrist und Schauspieler präsentiert sich diesmal als Fotograf und Autor. Sein Projekt hat sich im Frühjahr 2020 aus der Pandemie heraus ungeplant entwickelt.

Nach ein paar einleitenden Worten von Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Innenstadt, liest Bargel einige Seiten aus seinem Buch vor, wodurch ersichtlich wird, wie die Fotos und daraus schließlich das Buch entstanden ist.

Wie viele Künstler, so traf auch Bargel das Berufsverbot in der Pandemie hart und er hatte plötzlich ungewollt viel Zeit. Nachdem die anfängliche corona-Angst und die Schockstarre überwunden ist, nutzt Bargel die gewonnene freie Zeit und spaziert durch die ihm schon seit Jahrzehnten bekannte Kölner Südstadt. Doch unter dem Eindruck dieser besonderen Situation sieht er die Dinge ganz neu, aus einem völlig neuen Blickwinkel und entdeckt dabei viele Impressionen. Er beginnt, diese mit seiner Handy-Kamera zu fotografieren. Irgendwann kommen dann auch die Gesichter der Südstädter dazu, die ihm auf seinen Weg begegnen. Mit einem guten Auge für ungewöhnliche Details ausgestattet, fotografiert er immer weiter. Schnell kommt eine beachtliche Sammlung zusammen. Das Ergebnis ist eine einzigartige zeitgeschichtliche Dokumentation der corona-Zeit in der Kölner Südstadt von Frühjahr 2020 bis Frühjahr 2022.

Während der Lesung merke ich, wie gut ich diese seltsame Zeit verdrängt habe, doch nun kommen einzelne Erinnerungen wieder hoch und stellen sich wie Dominosteine rückwärts wieder auf. Alles ist wieder präsent. Doch in all dem Schrecken gab es tatsächlich aus schöne Momente. So wurde beispielsweise der eine oder andere Stromkasten -natürlich in vorgeschriebenem Abstand zur nächsten Lokalität (natürlich Filos)- zur neuen Theke erkoren, an der man sich rein zufällig beim Gassigehen, beim Spazierengehen, beim Einkaufen trifft und sich -natürlich in vorgeschriebenem Abstand – austauscht. Ebenfalls des öfteren in der Nähe gesichtet: Richard Bargel ...immer ausgerüstet mit einem Dreibeinhocker für kleine Sitzpausen und immer mit sehnsüchtigem Blick auf das verwaiste Filos, seinem Stammlokal, wo er normalerweise seinen täglichen Espresso zu sich nimmt.

Bei seiner Foto-Corona-Safari hat Bargel insgesamt über 4000 großartige, ausdrucksstarke Fotos gemacht, in schwarz-weiß gehalten, was die Stimmung dieser Zeit hervorragend widerspiegelt.

Irgendwann entwickelt sich dann die Idee, aus den Fotos ein Fotobuch zu erstellen mit entsprechenden Texten. Schnell ist auch ein Titel gefunden: „1111 Augenblicke“. Doch dafür hat Bargel die schwierige Aufgabe, aus den über 4000 Fotos 1111 Fotos auszuwählen. Keine leichte Aufgabe, würde er doch am liebsten alle Fotos mit ins Buch nehmen. Begleitend zu den Fotos schildert Bargel im Buch seine Gefühle während der Pandemie.

Weitere Texte haben Wilfried Schmickler, Gerd Köster, Dr. Lale Akgün, Rolly Brings, Bömmel Lückerath, Peter Pauls, Hans Mörtter, Cornel Wachter, Rich Schwab, Hülya und Martin Wolf beigesteuert.

Im Anschluss an die Lesung, einem kleinen Video, das auf die vorbereitete Leinwand projiziert wird und den Dankesworten, beginnt dann die Signierstunde. Schnell bildet sich eine lange Schlange, jeder möchte natürlich gerne eine persönliche Widmung von Bargel haben, der wie gewohnt mit einem Espresso dort sitzt.

Daneben werden in der Comedia Wagenhalle, verteilt auf die Räumlichkeiten, ausgewählte Fotos aus dem Buch präsentiert, die ebenfalls käuflich zu erwerben sind.

Eine großartige Präsentation, eine tolle Ausstellung und ein sehr ausdrucksstarkes Fotobuch!

Wer also noch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann die Ausstellung in der Comedia Wagenhalle noch bis zum 21.12.2023 besuchen. Das Buch und die Fotos können aber auch hier bestellt werden: https://www.richardbargel.de/1111-augenblicke.

Kommentar von Angela Mück am 25. November 2023 um 4:22pm

Am 3. Dezember 2023 findet der 16. StAND.ART Kunstmarkt statt. Hier nochmals mein Interview mit Sonja Thakuri und die Geschichte des STAND.ART Kunstmarktes zum Nachlesen:

(Am Endes des Artikels findet ihr die aktuellen Daten zum 16. STAND.ART Kunstmarkt)

WE ARE „ART-FAMILY“ DIE GESCHICHTE DES STAND.ART KUNSTMARKTES
Veröffentlicht 21.08.2023

Am 3. September 2023 ist es wieder so weit, der Bauspielplatz Friedenspark (Baui) in der Kölner Südstadt öffnet seine Türen für den 15. STAND.ART-KUNSTMARKT, was bedeutet, dass die Vorbereitungen gerade auf Hochtouren laufen. Deshalb freut es mich um so mehr, dass Sonja Thakuri (im folgenden: Sonja), die Begründerin des STAND.ART-KUNSTMARKTES, sich die Zeit nimmt für ein Interview. Ich möchte mich mit ihr über die Entstehungsgeschichte, die Hintergründe und die Zukunft des STAND.ART-KUNSTMARKTES unterhalten.

Die Entstehungsgeschichte – Frust als Motivator zur Eigeninitiative

Bezahlbare Ausstellungsmöglichkeiten zu finden, gestaltet sich für KünstlerInnen oft sehr schwierig bis frustrierend, da das Angebot hier doch eher begrenzt ist. So erging es auch der jungen Künstlerin Sonja Thakuri 2016 bei Ihrer Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten. Derart gefrustet und genervt von den meistens hohen Ausstellungsgebühren entsteht bei Sonja spontan die Idee, einfach selbst einen Kunstmarkt ins Leben zu rufen. Sie entwickelt und formuliert kurzer Hand – inspiriert auch durch die von ihr besuchten Kunsthandwerker-Märkte im Harz – ein modifiziertes Konzept, insbesondere auch mit anderen, ihr wichtigen Konditionen und überträgt dies auf Köln. Besonders am Herzen liegt Sonja dabei der soziale Aspekt, der steht bei ihr ganz oben an erster Stelle, die Standgebühren sollen für alle KünstlerInnen erschwinglich sein. Das ist der oberste Leitsatz und soll es auch immer bleiben!

Die Location – Kleine Festung mit großem Spielraum
Der erste Schritt ist getan, jetzt muss „nur“ noch eine geeignete Location gefunden werden. Aber dies gestaltet sich zunächst schwieriger als gedacht. Doch der Zufall kommt ihr zu Hilfe. Bei einem Treffen mit Freunden am Rhein erzählt sie über ihre bislang ergebnislose Suche. Und tatsächlich hat einer ihrer Freunde den Tipp für sie, doch einmal mit den Verantwortlichen des Bauspielplatzes Friedenspark (Baui) Kontakt aufzunehmen. Die Vermietungsbeauftragten des Bauspielplatzes sind  sofort begeistert von dem Konzept.
„Den Bauspielplatz als Ausstellungsort zu gewinnen, war ein echter Glücksgriff“ erzählt Sonja mit glänzenden Augen. Es ist aber auch ein eindrucksvoller und vor allem geschichtsträchtiger Ort. Und so findet der STAND.ART-KUNSTMARKT sein Zuhause in einem alten Fort, das ursprünglich Teil des preußischen Festungsrings von 1815 war, mit einem 2.500 m² großen Außengelände. Zitat Sonja: „Kleine Festung mit großem Spielraum“. Hoch über dem Fort schwebt ein Adler. Diese Adlerplastik besteht übrigens aus eingeschmolzenen Kanonenkugeln. Hier gibt es mehr über die bewegt-bewegende Geschichte des Forts durch den ersten und zweiten Weltkrieg bis hin zum heutigen Bauspielplatz Friedenspark zu lesen: Geschichte – Bauspielplatz Friedenspark (jugz.eu)

Von Anfang an war geplant, einen regelmäßigen Kunstmarkt als fortlaufende Veranstaltung anzubieten. Von anfänglich 2x im Jahr findet der STAND.ART-KUNSTMARKT mittlerweile 3x im Jahr statt. Nur im Jahr 2020 musste der Markt corona-bedingt Pause machen. Es ging dann erst im Sommer und Herbst 2021 weiter. Der STAND.ART-KUNSTMARKT erweitert sich übrigens bei schönem Wetter auch auf den Außenbereich.

Team-Arbeit ist alles
Seit dem Start mit dabei sind ihre Freunde Frank Starke, Robin Emans und Nadine Klinkhammer, die sich mit einbringen und sie bei allem unterstützen. Ihr ganzes Umfeld hat immer alles mitgetragen und sich freiwillig -teilweise auch ohne kunstinteressiert zu sein- eingebracht! Mittlerweile hat sich das gesamte Orga-Team auf 7 bis 10 Personen erweitert, wobei Sonja, Frank, Robin und Nadine nach wie vor der feste Ur-Kern der Truppe sind. Tatsächlich ist der Sohn von Nadine seit seiner Geburt schon immer mit dabei und ist zwischenzeitlich sogar zum „Kinderbeauftragten“ avanciert.

STAND.ART-KUNSTMARKT – alles Standard oder was?
Nun braucht die Veranstaltung nur noch einen Namen. Die Suche nach einem passenden Veranstaltungsnamen wird zu einem coolen Wortspiel:
– STAND.ART = Stand + Kunst (art)
– STAND.ART = Standard
– STAND.ART = Standpunkt

STAND.ART steht für Politikum und für Standpunkt
Mit und aus dem Namen STAND.ART lässt sich bereits herauslesen, was den STAND.ART-KUNSTMARKT von anderen Kunstmärkten unterscheidet. Der STAND.ART-KUNSTMARKT will dem etablierten Kunstmarkt etwas entgegensetzen. STAND.ART ist ein Politikum, ein Standpunkt: Kunst ist nicht elitär. Kunst ist für jeden. Alle sollen sich Kunst leisten können. Jeder Künstler und jede Künstlerin sollte die Möglichkeit haben, seine Kunst zu präsentieren. Das ist quasi der Kerngedanke vom STAND.ART-KUNSTMARKT. Das zeichnet ihn aus!

KünstlerInnen der ersten Stunde
KünstlerInnen für den ersten STAND.ART-KUNSTMARKT zu finden, ist nicht sehr schwierig, denn die Nachfrage ist groß. Zum einen kennt Sonja viele KünstlerInnen und zum anderen startet Frank einen Aufruf beim Projekt „Jack in the Box“ und auf Facebook. Mittlerweile ist die Nachfrage sogar so groß, dass gar nicht mehr alle KünstlerInnen angenommen werden können. Dazu erzählt Sonja dann, dass sie in Abstimmung mit den anderen aus dem Orga-Team eine Auswahl unter den BewerberInnen treffen muss, was ihr doch sehr schwer fällt. Sich selbst als Künstlerin und ihre Kunst stellt sie meistens zurück, da sie als Haupt-Organisatorin uneingeschränkt ansprechbar sein muss und auch möchte sowohl für die teilnehmenden KünstlerInnen als auch für die BesucherInnen. Sonja hat die „Freie Kunstschule“ in Köln-Ehrenfeld absolviert. Sie malt florale Bilder, arbeitet aber auch mit Mischtechniken und macht Strukturfotografie und noch vieles mehr.

Spenden, Soziales und ehrenamtliches Engagement
Neben der Spendenbox am Einlass für die Unkostendeckung des STAND.ART, werden pro Markt aber auch noch Spenden gesammelt, z.B. für die Mission Lifeline, den Kölner Imkerverein oder den Baui. Die Unkostendeckung des STAND.ART-KUNSTMARKTES setzt sich somit zusammen aus den Standgebühren und aus freiwilligen Spenden. Besonders bemerkenswert: das komplette Orga-Team stellt seine Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung! Falls mal ein Plus erwirtschaftet wird, fließt das Geld zurück in Anschaffungen für das Projekt, so wurde z.B. ein Banner gedruckt und in technische Anschaffungen investiert.'


Im Gespräch mit der offenen und sehr sympathischen Sonja Thakuri habe ich versucht herauszufinden, was den STAND.ART-KUNSTMARKT denn nun so attraktiv macht und ihn von den anderen Kunstmärkten und Ausstellungen unterscheidet. Denn dass das so ist, das belegen die Fakten: es fanden bereits 14 Märkte statt und es können gar nicht so viele KünstlerInnen untergebracht werden wie mitmachen wollen und nicht zuletzt die stetig steigenden Besucherzahlen von teilweise 600 bis 800 Besuchern (im Durchlauf über den Tag verteilt), beim letzten Markt gab es sogar einen Rekord von über 1000 Besuchern! (ebenfalls im Durchlauf über den Tag verteilt)

Das Kern-Orga-Team ist von Beginn an unverändert zusammen, sie sind ein gut eingespieltes, harmonisches und vor allem gut miteinander kommunizierendes Team, so dass die Basis schon mal stimmt. Sonja als Begründerin des Marktes ist zweifellos das Herz und die Seele des Stand.art Kunstmarktes. Mit ihrer fürsorglichen, offenen, sozialen und altruistischen Art schafft sie es auf ihre ganz eigene herzliche und liebenswürdige Art, dass sich die ausstellenden KünstlerInnen sehr gut aufgehoben und betreut fühlen. So spricht Sonja sowohl vor als auch nach der Veranstaltung mit jedem einzelnen der teilnehmenden KünstlerInnen und bittet um ein Feedback. Die ausstellenden KünstlerInnen werden auch alle gut ins Konzept integriert und mit einbezogen. Es läuft alles locker und unkompliziert ab. Das zusammen erzeugt eine schöne und gute Atmosphäre, die Stimmung ist immer sehr angenehm. Und das überträgt sich auch auf die BesucherInnen. Es fühlt sich an, wie eine große Familie und es fühlt sich einfach jeder wohl.


Der STAND.ART-KUNSTMARKT ist eine bunt gemischte Veranstaltung, was sowohl die KünstlerInnen, die Kunst selbst aber auch die BesucherInnen betrifft. Alle sozialen Schichten, alle Altersklassen und alle Kunstrichtungen sind hier vertreten in diesem Raum für genre-übergreifende Kunst. Neben bildender Kunst bietet der Markt auch noch Lesungen, Musik, Vorträge und Workshops an.


Sonja Thakuri und mit ihr der Stammkern des Orga-Teams, haben den STAND.ART-KUNSTMARKT zu einer sehr beliebten und erfolgreichen Veranstaltung gemacht, die inzwischen in der Südstadt sehr etabliert ist. Es stimmt eben nicht nur der Rahmen, sondern auch die hinter der Veranstaltung stehenden Werte, insbesondere das soziale Engagement. Diese Werte werden von den Organisatoren auch gelebt und fließen in die Veranstaltung ein.

Vereinsgründung
Zurzeit arbeiten Sonja und das STAND.ART-Team sehr intensiv an einer Vereinsgründung, was viele Vorteile bietet. Es können sich mehr Leute einbringen; es können Gelder, z.B. Fördergelder, generiert werden; es gibt einfach mehr Projektentwicklungsmöglichkeiten und es können mehr Aufgaben delegiert werden. Das bringt Sonja mehr Zeit, mit den KünstlerInnen und BesucherInnen zu kommunizieren. Die Kommunikation mit Menschen (eigene Anmerkung: eine ihrer Kern-Kompetenzen) liebt sie ganz besonders. So erzählt sie mir, dass sie es liebt, alleine schon beim Verteilen der Flyer, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie für den Kunstmarkt zu begeistern.


Und Sonja hat noch viele weitere Ideen für die Zukunft, wie z.B. einen Nachtkunstmarkt zu veranstalten oder Kneipenabende, wo sich KünstlerInnen vorstellen können. Ein großer Traum vom STAND.ART-Team ist es auch, den STAND.ART- Kunstmarkt über den Rhein auf die „schäl Sick“ zu bringen.
Na, dann mal los – ich bin sicher, mit diesem Engagement wird alles gelingen!

16. KUNSTMARKT
03. Dezember 2023  – 12.00 bis 19.00 Uhr
Bauspielplatz Friedenspark (Baui)
Hans-Abraham-Ochs-Weg 1
50678 Köln

Kommentar von Angela Mück am 4. November 2023 um 9:48am

„NOSTALGIE-BRÜCHE“

Brüche sind ein zentrales Element sowohl im Leben als auch in der Kunst von Marie-Luise (Ise) Dederichs. Ihr außerordentliches Maltalent wird bereits im Kindergarten entdeckt, als sie ein Selbstporträt zeichnet. Das Talent und die kreative Ader sind ihr quasi in die Wiege gelegt worden. Damit scheint ihr Weg als Künstlerin und Malerin bereits vorgezeichnet. Doch das Schicksal hat einen anderen Plan für ihren Lebensweg vorgesehen. So kommt es, dass sie, schon früh auf sich alleine gestellt, zunächst ein Studium der Sozialpädagogik absolviert, dem sich eine Ausbildung zur Theaterpädagogin anschließt. Später arbeitet sie dann viele Jahre in der Veranstaltungsbranche.

                                            Marie-Luise Dederichs bei der Arbeit in ihrem Atelier

Die Theaterpädagogik wird neben dem Malen Dederichs zweite große Leidenschaft. Das Malen begleitet sie aber ihr ganzes Leben lang, es ist nur in den Hintergrund gerückt. Es soll noch bis 2019 dauern, bis das Malen zum Hauptbestandteil ihres Lebens wird, dem sie sich voller Hingabe widmet.


Wie ernst und wichtig ihr das Malen ist, zeigt sich in ihrem Engagement, ihr Maltalent zu intensivieren, zu verfeinern und zu perfektionieren. Dederichs absolviert beeindruckend viele künstlerische Studien, wie z.B. ein Kompaktstudium in Druckgrafik und Zeichnung „arte fact“ an der Kunstakademie Bonn, ein Jahresstudium in Malerei und Zeichnung im Alanus Werkhaus Alfter, ein Kurs in fotorealistischer Malerei bei Wilfried Ploderer und noch einige mehr. Es ist schließlich ein Acrylkurs in der Sommer-Akademie, der zum Auslöser wird und alles ins Rollen bringt. Hat sie früher Ausstellungen für andere Künstler:innen organisiert, so ist jetzt die Zeit gekommen, ihre eigenen Ausstellungen zu veranstalten. Dederichs beginnt mit einer Serie ausdrucksstarker und farbenfroher Kuba-Bilder, die nahezu komplett verkauft wird.

Doch ihr Markenzeichen werden nostalgische Sammeltassen. Dabei ist das Malen von Sammeltassen dem Zufall entsprungen. Zu einem Kurs für altmeisterliche Techniken bei Bernd Finkenwirth, bei dem nur noch ein Platz frei ist, soll jeder Teilnehmer ein Foto für ein Porträt mitbringen. Da Dederichs diese Liste aber nicht erhalten hat, hat sie folglich ein solches Foto auch nicht dabei. Was sie aber stattdessen dabei hat, ist ein Foto von einer Sammeltasse. Der Lehrer stimmt unter Bedenken zu, dass sie anstatt eines Porträts die Sammeltasse malt und ist schließlich vollends begeistert von dem fotorealistisch meisterhaften Ergebnis.

Dederichs bringt in ihren Bildern das Erhabene, das zeitlos Schöne und das Elegante der Sammeltassen perfekt zum Ausdruck. Beim Betrachten der Bilder, bekommt man selbst Lust, aus einer solch schönen Tasse zu trinken.

                                                       Nostalgie-Stimmung pur

Von einer Freundin erhält sie dann den Auftrag, eine weitere Sammeltasse zu malen, allerdings mit der Zugabe einer Fliege. Dederichs, die auch ein Faible für Insekten hat, ist direkt angetan von dieser Idee. Und damit ist die Serie „Sammeltassen mit ungebetenen Gästen“, wie sie die Serie auch selbst nennt, geboren. Die „ungebetenen Gäste“ im Umfeld der Sammeltasse bewirken einen Bruch in den ansonsten harmonisch-nostalgischen Bildern und geben ihnen darüber hinaus noch ein Alleinstellungsmerkmal. Sammeltassen haben für Dederichs eine ganz besondere Bedeutung: sie sind eine Hommage an ihre Eltern. Ihre Mutter liebte bereits Sammeltassen. „Wenn man in schlechten Zeiten, z.B. in Nachkriegszeiten, Kakao aus einer Sammeltasse trinkt, fühlt man sich wie eine Prinzessin“ erzählt mir Dederichs. Sammeltassen stellen einen Erinnerungswert und ein Lebensgefühl dar. So hat Dederichs mit ihrer eigenen Geschichte hinter den Sammeltassen eine Erinnerungskultur geschaffen, die viele Menschen berührt und schöne, zuweilen auch wehmütige Erinnerungen auslöst.

Dederichs fotografiert zunächst die Sammeltasse und malt diese dann, teils nach Foto, teils nach Original in akribischer Detailarbeit ab. Dann wird es spannend: die Frage, wo wird welches Insekt oder anderes Kleingetier schließlich platziert, setzt einen künstlerisch-kreativen Prozess in Gang. Und es ist gerade dieser komplexe Prozess, der Dederichs neben dem Malen so begeistert.


Aktuell besucht Dederichs eine Grafikwerkschaft mit der Idee, die Sammeltassen-Serie in Radierungen und Holzschnitte umzusetzen. Die nächste Dimension der Sammeltassen-Serie ist geboren.

In einer weiteren Serie beschäftigt sich Dederichs mit Kronleuchtern, inspiriert durch einen Lüster, den sie bei einem Besuch in Rolandseck entdeckt hat. Wie beim Malen der Sammeltassen versenkt sie sich auch beim Malen von Kronleuchtern meditativ in die filigrane Detailarbeit, bei der sie die Welt um sich herum vergisst und bringt die Kronleuchter in ihren Bildern zum Leuchten. Auch hier fängt Dederichs das Erhabene und zeitlos Schöne der Kronleuchter in ihren Bildern gekonnt ein.

Daneben malt Dederichs aber auch noch abstrakte Bilder, in denen sie bevorzugt mit Schellack experimentiert. In diesen Bildern bringt sie ihr Innerstes zum Ausdruck. Und auch hier springen einem wieder die Brüche ins Auge. Dezente, zarte Pastelltöne sind umgeben oder umkreist von schwarzen Linien und Feldern. Das Helle und das Dunkle gehören immer zusammen, sind immer Bestandteil des Ganzen.

Der künstlerische Schwerpunkt von Dederichs liegt auf der fotorealistischen „Interieur-Malerei“.

In der Kunst hat Dederichs ihr Zuhause gefunden. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur begeistert sie immer wieder aufs Neue und schenkt ihr sehr viel Freude. Mit viel Engagement und Enthusiasmus widmet sie sich ihrer Kunst.

Marie-Luise Dederichs, die in Bochum geboren ist, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Köln, wo sie sich in ihrem Haus zwei Ateliers eingerichtet hat, zwischen denen sie, je nach Technik und Format, wechseln kann.

Dederichs großer Traum ist es, ein großes Projekt auf die Bühne zu bringen, in dem sie bildende Kunst mit theatraler Kunst verbindet und dies ganz ohne Sprache. Das Konzept hierzu hat sie schon geschrieben, das Projekt liegt quasi schon in der Schublade. Zur Zeit arbeitet sie noch an der Finanzierung für dieses Projekt. Ein wahrhaft großartiges Projekt, auf das man sich jetzt schon freuen kann.

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich die Bilder von Marie-Luise Dederichs anzuschauen, hat morgen die Gelegenheit dazu bei der Midissage zur Ausstellung  "Wundersame Gäste zum Kaffee.. Nostalgie im Quadrat" am Sonntag, 5. November 2023 ab 14.00 Uhr im Schloss Eulenbroich, Zum Eulenbroicher Auel 19, 51503 Rösrath. Die Ausstellung läuft noch bis zum 24.11.2023.

Kommentar von Angela Mück am 1. November 2023 um 8:46pm

SOKRATES UND DER „ZUFALL“

Wer kennt ihn nicht, den berühmten „Zufall“? Ohne den „Zufall“ wären wir gar nicht erst zur Vernissage des jungen polnischen Künstlers Łukasz Sawicki (https://www.lukaszsawicki.org/) eingeladen worden, die am vergangenen Samstag in den äußerst repräsentablen Räumlichkeiten der Braunschweiger Privatbank stattfand. „Der Zufall gibt die Vorsehung – zum Zwecke muss ihn der Mensch gestalten“ so ein Zitat von Friedrich Schiller (1759-1805).

Doch alles auf Anfang. Bei einem Gespräch mit Frau Dr. Julia Smidt, das in einem anderen privaten Kontext stattfindet, kommen wir „zufällig“ auf das Thema Kunst zu sprechen. Dabei erzählt sie mir, dass sie sich zusammen mit ihrem Ehemann, Dr. Thorsten Smidt, auf die Förderung junger polnischer Künstlerinnen und Künstler spezialisiert hat (https://kunsthandel-smidt.de/) . In wenigen Tagen findet rein „zufällig“ die Vernissage eines jungen polnischen Künstlers in der Braunschweiger Privatbank statt. Aufgrund unseres gemeinsamen Kunstinteresses setzt sie meinen Mann und mich mit auf die Gästeliste.

Dank dieses „Zufalls“ besuchen wir die Vernissage und tauchen bei einem Glas Sekt und einem Flying Küchlein in die spannende und sehr inspirierende Gedankenwelt des Künstlers ein, der obwohl noch so jung, bereits Maler, Schriftsteller und Philosoph mit Jura-Abschluss ist. Respekt!

Als Philosoph hat sich Sawicki ganz offensichtlich sehr intensiv mit Sokrates auseinander gesetzt und schriftstellerisch in seinem ersten noch unveröffentlichten Roman die Geschichte der Sokrates-Jünger nach dessen Tod fiktiv weiter gesponnen. Da gibt es in einem Parallel-Universum z.B. eine Stadt namens Sokratestown, es geht u.a. um Chaos, um Atome und es geht um das Gottesteilchen u.v.m. „Das Schweigen des Sokrates wird völlig überbewertet“ so der Titel seines Romans. Parallel dazu hat Sawicki seine philosophisch-sokratischen und fiktionalen Gedanken aber auch noch kreativ in Bilder umgesetzt, er hat damit quasi sein Buch auch gleich selbst illustriert. Philosophie und Fiktion sind in seinen Werken künstlerisch miteinander verwoben und durchdringen sich gegenseitig.

Sawickis Bilder finden in den Räumen der Privatbank ihren passenden Rahmen und kommen optimal zur Geltung. Und so werden in der Ausstellung mit dem bezeichnenden Titel „Sokratestown“ Ölgemälde und Kohle-/Bleistiftzeichnungen von Łukasz Sawicki präsentiert. Auffallend dabei ist, dass in vielen Bildtiteln das Wort Gott (God) vorkommt. Was, wenn der „Zufall“ ein Spielzug ist, den Gott immer dann anwendet, wenn er Menschen in eine bestimmte Richtung dirigieren möchte, um dann zu beobachten, was der Mensch im Rahmen seines freien Willens, daraus macht?

Bei längerer Betrachtung des Bildes „God´s Particle“ findet mich nach und nach die energiegeladene Ordnung im Chaos, kristallisiert sich sogar eine gewisse Harmonie heraus. Die harmonisch-göttliche Chaos-Ordnung. Aber auch das Ölgemälde „Democritus Atoms“ resoniert sehr bei mir. Das hier dargestellte Spiel der Atome wirkt wesentlich lichter und luftiger durch die feinen und edel geschwungenen Linien, die fast schon engelsgleich anmuten, oder wie die bildhafte Darstellung energetischer Strukturen, vielleicht ja die hohen Energieschwingungen des Prinzips „Zufall“…..

Dies sind nur ein paar wenige Eindrücke von dieser Ausstellung, die aufgrund ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit hier nicht in Gänze erfasst werden kann und die eine eingehende und tiefere Beschäftigung mit den Werken und insbesondere mit den dahinter liegenden Ideen und Gedanken des Künstlers erfordert.

Im Laufe des Nachmittags haben wir dann noch eine sehr nette Begegnung mit einer Dame aus Bonn, die meinen Mann Peter M. vor Kurzem in seinem Atelier besuchen wollte, es dann aber leider doch nicht geklappt hat. Wie es der „Zufall“ will, ist sie auch Gästin dieser Vernissage und so lernen wir uns dann hier völlig unerwartet kennen und können unsere Kontaktdaten austauschen.

Ich weiß nicht, was Sokrates über „Zufälle“ gedacht und gesagt hat. Der altgriechische Philosoph und Satiriker Diogenes von Sinope (um 400 – 323 v. Chr.) sieht es jedenfalls so: „Zufälle sind unvorhergesehene Ereignisse, die einen Sinn haben.“

Wie auch immer: der „Zufall“ hat uns auf jeden Fall zu einer wunderbaren, spannenden, interessanten und vor allem sehr inspirierenden Vernissage geführt.

Ausstellung „Sokratestown“ in der Braunschweiger Privatbank Köln, Hohenzollernring 5, 50672 Köln, noch bis zum 08.03.2024

Kommentar von Angela Mück am 23. Oktober 2023 um 8:58pm

REGELMÄßIGES OFFENES ATELIER IM HERZEN VON KÖLN

Peter Mück öffnet regelmäßig sein Atelier für Besucher und Künstler-Kollegen und das kommt gut an. Vielleicht ist es ja eine Anregung für andere Künstlerinnen und Künstler. Hier ein kleiner Einblick:

Kommentar von Angela Mück am 12. Oktober 2023 um 10:20pm
Ist Kunst systemrelevant?
Alles was recht ist, aber da hat die Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen für die Kunst großartige Ausstellungsmöglichkeiten geschaffen. Die langen Gänge bieten sich aber auch geradezu an, diese mit Kunst zu bestücken. Frau Ziller von der Justizakademie NRW berichtet uns, dass hier bereits seit Jahren wechselnde Ausstellungen stattfinden. Und seit gestern ist es die crossart-Gemeinschaftsausstellung, in der 12 Künstlerinnen und Künstler unter dem Titel „Kunst ist systemrelevant“ ihre Werke präsentieren. Trotz teilweise weiter Anreise sind alle 12 Künstlerinnen und Künstler zur Vernissage angereist. Frau Ziller führt mit crossart-Initiator Peter Mück ein kleines Interview, in dem es sowohl um das Netzwerk crossart international im Allgemeinen und um die aktuelle Ausstellung „Kunst ist systemrelevant“ im Speziellen geht. Im Anschluss werden bei einem Glas Wein noch viele schöne Gespräche geführt.
Mit dieser Ausstellung beweisen die Künstlerinnen und Künstler von crossart international das Kunst sehr wohl systemrelevant ist.
Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind:
Markus Keim, Peter Schmidt, Margrit Schneider, Marco Albrecht, Hans-Dieter Thiele, Nicolette Smutny, Vladimiro Miszak, Kathrin Broden, Georg H.Schmidt, Anne Ruffert, Diana Kirsten-Szlaski, Deborah Marschner
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. November 2023
Standort: Justizakademie NRW
Straße: August-Schmidt-Ring 20
Stadt/Ort: 45665 Recklinghausen

Kommentar von Angela Mück am 29. September 2023 um 8:03pm

WE ARE „ART-FAMILY“ DIE GESCHICHTE DES STAND.ART KUNSTMARKTES
Veröffentlicht 21.08.2023

Am 3. September 2023 ist es wieder so weit, der Bauspielplatz Friedenspark (Baui) in der Kölner Südstadt öffnet seine Türen für den 15. STAND.ART-KUNSTMARKT, was bedeutet, dass die Vorbereitungen gerade auf Hochtouren laufen. Deshalb freut es mich um so mehr, dass Sonja Thakuri (im folgenden: Sonja), die Begründerin des STAND.ART-KUNSTMARKTES, sich die Zeit nimmt für ein Interview. Ich möchte mich mit ihr über die Entstehungsgeschichte, die Hintergründe und die Zukunft des STAND.ART-KUNSTMARKTES unterhalten.

Die Entstehungsgeschichte – Frust als Motivator zur Eigeninitiative

Bezahlbare Ausstellungsmöglichkeiten zu finden, gestaltet sich für KünstlerInnen oft sehr schwierig bis frustrierend, da das Angebot hier doch eher begrenzt ist. So erging es auch der jungen Künstlerin Sonja Thakuri 2016 bei Ihrer Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten. Derart gefrustet und genervt von den meistens hohen Ausstellungsgebühren entsteht bei Sonja spontan die Idee, einfach selbst einen Kunstmarkt ins Leben zu rufen. Sie entwickelt und formuliert kurzer Hand – inspiriert auch durch die von ihr besuchten Kunsthandwerker-Märkte im Harz – ein modifiziertes Konzept, insbesondere auch mit anderen, ihr wichtigen Konditionen und überträgt dies auf Köln. Besonders am Herzen liegt Sonja dabei der soziale Aspekt, der steht bei ihr ganz oben an erster Stelle, die Standgebühren sollen für alle KünstlerInnen erschwinglich sein. Das ist der oberste Leitsatz und soll es auch immer bleiben!

Die Location – Kleine Festung mit großem Spielraum
Der erste Schritt ist getan, jetzt muss „nur“ noch eine geeignete Location gefunden werden. Aber dies gestaltet sich zunächst schwieriger als gedacht. Doch der Zufall kommt ihr zu Hilfe. Bei einem Treffen mit Freunden am Rhein erzählt sie über ihre bislang ergebnislose Suche. Und tatsächlich hat einer ihrer Freunde den Tipp für sie, doch einmal mit den Verantwortlichen des Bauspielplatzes Friedenspark (Baui) Kontakt aufzunehmen. Die Vermietungsbeauftragten des Bauspielplatzes sind  sofort begeistert von dem Konzept.
„Den Bauspielplatz als Ausstellungsort zu gewinnen, war ein echter Glücksgriff“ erzählt Sonja mit glänzenden Augen. Es ist aber auch ein eindrucksvoller und vor allem geschichtsträchtiger Ort. Und so findet der STAND.ART-KUNSTMARKT sein Zuhause in einem alten Fort, das ursprünglich Teil des preußischen Festungsrings von 1815 war, mit einem 2.500 m² großen Außengelände. Zitat Sonja: „Kleine Festung mit großem Spielraum“. Hoch über dem Fort schwebt ein Adler. Diese Adlerplastik besteht übrigens aus eingeschmolzenen Kanonenkugeln. Hier gibt es mehr über die bewegt-bewegende Geschichte des Forts durch den ersten und zweiten Weltkrieg bis hin zum heutigen Bauspielplatz Friedenspark zu lesen: Geschichte – Bauspielplatz Friedenspark (jugz.eu)

Von Anfang an war geplant, einen regelmäßigen Kunstmarkt als fortlaufende Veranstaltung anzubieten. Von anfänglich 2x im Jahr findet der STAND.ART-KUNSTMARKT mittlerweile 3x im Jahr statt. Nur im Jahr 2020 musste der Markt corona-bedingt Pause machen. Es ging dann erst im Sommer und Herbst 2021 weiter. Der STAND.ART-KUNSTMARKT erweitert sich übrigens bei schönem Wetter auch auf den Außenbereich.


Team-Arbeit ist alles
Seit dem Start mit dabei sind ihre Freunde Frank Starke, Robin Emans und Nadine Klinkhammer, die sich mit einbringen und sie bei allem unterstützen. Ihr ganzes Umfeld hat immer alles mitgetragen und sich freiwillig -teilweise auch ohne kunstinteressiert zu sein- eingebracht! Mittlerweile hat sich das gesamte Orga-Team auf 7 bis 10 Personen erweitert, wobei Sonja, Frank, Robin und Nadine nach wie vor der feste Ur-Kern der Truppe sind. Tatsächlich ist der Sohn von Nadine seit seiner Geburt schon immer mit dabei und ist zwischenzeitlich sogar zum „Kinderbeauftragten“ avanciert.

STAND.ART-KUNSTMARKT – alles Standard oder was?
Nun braucht die Veranstaltung nur noch einen Namen. Die Suche nach einem passenden Veranstaltungsnamen wird zu einem coolen Wortspiel:
– STAND.ART = Stand + Kunst (art)
– STAND.ART = Standard
– STAND.ART = Standpunkt

STAND.ART steht für Politikum und für Standpunkt
Mit und aus dem Namen STAND.ART lässt sich bereits herauslesen, was den STAND.ART-KUNSTMARKT von anderen Kunstmärkten unterscheidet. Der STAND.ART-KUNSTMARKT will dem etablierten Kunstmarkt etwas entgegensetzen. STAND.ART ist ein Politikum, ein Standpunkt: Kunst ist nicht elitär. Kunst ist für jeden. Alle sollen sich Kunst leisten können. Jeder Künstler und jede Künstlerin sollte die Möglichkeit haben, seine Kunst zu präsentieren. Das ist quasi der Kerngedanke vom STAND.ART-KUNSTMARKT. Das zeichnet ihn aus!

KünstlerInnen der ersten Stunde
KünstlerInnen für den ersten STAND.ART-KUNSTMARKT zu finden, ist nicht sehr schwierig, denn die Nachfrage ist groß. Zum einen kennt Sonja viele KünstlerInnen und zum anderen startet Frank einen Aufruf beim Projekt „Jack in the Box“ und auf Facebook. Mittlerweile ist die Nachfrage sogar so groß, dass gar nicht mehr alle KünstlerInnen angenommen werden können. Dazu erzählt Sonja dann, dass sie in Abstimmung mit den anderen aus dem Orga-Team eine Auswahl unter den BewerberInnen treffen muss, was ihr doch sehr schwer fällt. Sich selbst als Künstlerin und ihre Kunst stellt sie meistens zurück, da sie als Haupt-Organisatorin uneingeschränkt ansprechbar sein muss und auch möchte sowohl für die teilnehmenden KünstlerInnen als auch für die BesucherInnen. Sonja hat die „Freie Kunstschule“ in Köln-Ehrenfeld absolviert. Sie malt florale Bilder, arbeitet aber auch mit Mischtechniken und macht Strukturfotografie und noch vieles mehr.

Spenden, Soziales und ehrenamtliches Engagement
Neben der Spendenbox am Einlass für die Unkostendeckung des STAND.ART, werden pro Markt aber auch noch Spenden gesammelt, z.B. für die Mission Lifeline, den Kölner Imkerverein oder den Baui. Die Unkostendeckung des STAND.ART-KUNSTMARKTES setzt sich somit zusammen aus den Standgebühren und aus freiwilligen Spenden. Besonders bemerkenswert: das komplette Orga-Team stellt seine Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung! Falls mal ein Plus erwirtschaftet wird, fließt das Geld zurück in Anschaffungen für das Projekt, so wurde z.B. ein Banner gedruckt und in technische Anschaffungen investiert.'


Im Gespräch mit der offenen und sehr sympathischen Sonja Thakuri habe ich versucht herauszufinden, was den STAND.ART-KUNSTMARKT denn nun so attraktiv macht und ihn von den anderen Kunstmärkten und Ausstellungen unterscheidet. Denn dass das so ist, das belegen die Fakten: es fanden bereits 14 Märkte statt und es können gar nicht so viele KünstlerInnen untergebracht werden wie mitmachen wollen und nicht zuletzt die stetig steigenden Besucherzahlen von teilweise 600 bis 800 Besuchern (im Durchlauf über den Tag verteilt), beim letzten Markt gab es sogar einen Rekord von über 1000 Besuchern! (ebenfalls im Durchlauf über den Tag verteilt)

Das Kern-Orga-Team ist von Beginn an unverändert zusammen, sie sind ein gut eingespieltes, harmonisches und vor allem gut miteinander kommunizierendes Team, so dass die Basis schon mal stimmt. Sonja als Begründerin des Marktes ist zweifellos das Herz und die Seele des Stand.art Kunstmarktes. Mit ihrer fürsorglichen, offenen, sozialen und altruistischen Art schafft sie es auf ihre ganz eigene herzliche und liebenswürdige Art, dass sich die ausstellenden KünstlerInnen sehr gut aufgehoben und betreut fühlen. So spricht Sonja sowohl vor als auch nach der Veranstaltung mit jedem einzelnen der teilnehmenden KünstlerInnen und bittet um ein Feedback. Die ausstellenden KünstlerInnen werden auch alle gut ins Konzept integriert und mit einbezogen. Es läuft alles locker und unkompliziert ab. Das zusammen erzeugt eine schöne und gute Atmosphäre, die Stimmung ist immer sehr angenehm. Und das überträgt sich auch auf die BesucherInnen. Es fühlt sich an, wie eine große Familie und es fühlt sich einfach jeder wohl.


Der STAND.ART-KUNSTMARKT ist eine bunt gemischte Veranstaltung, was sowohl die KünstlerInnen, die Kunst selbst aber auch die BesucherInnen betrifft. Alle sozialen Schichten, alle Altersklassen und alle Kunstrichtungen sind hier vertreten in diesem Raum für genre-übergreifende Kunst. Neben bildender Kunst bietet der Markt auch noch Lesungen, Musik, Vorträge und Workshops an.


Sonja Thakuri und mit ihr der Stammkern des Orga-Teams, haben den STAND.ART-KUNSTMARKT zu einer sehr beliebten und erfolgreichen Veranstaltung gemacht, die inzwischen in der Südstadt sehr etabliert ist. Es stimmt eben nicht nur der Rahmen, sondern auch die hinter der Veranstaltung stehenden Werte, insbesondere das soziale Engagement. Diese Werte werden von den Organisatoren auch gelebt und fließen in die Veranstaltung ein.

Vereinsgründung
Zurzeit arbeiten Sonja und das STAND.ART-Team sehr intensiv an einer Vereinsgründung, was viele Vorteile bietet. Es können sich mehr Leute einbringen; es können Gelder, z.B. Fördergelder, generiert werden; es gibt einfach mehr Projektentwicklungsmöglichkeiten und es können mehr Aufgaben delegiert werden. Das bringt Sonja mehr Zeit, mit den KünstlerInnen und BesucherInnen zu kommunizieren. Die Kommunikation mit Menschen (eigene Anmerkung: eine ihrer Kern-Kompetenzen) liebt sie ganz besonders. So erzählt sie mir, dass sie es liebt, alleine schon beim Verteilen der Flyer, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie für den Kunstmarkt zu begeistern.


Und Sonja hat noch viele weitere Ideen für die Zukunft, wie z.B. einen Nachtkunstmarkt zu veranstalten oder Kneipenabende, wo sich KünstlerInnen vorstellen können. Ein großer Traum vom STAND.ART-Team ist es auch, den STAND.ART- Kunstmarkt über den Rhein auf die „schäl Sick“ zu bringen.
Na, dann mal los – ich bin sicher, mit diesem Engagement wird alles gelingen!

15. KUNSTMARKT
03. September 2023  – 12.00 bis 19.00 Uhr
Bauspielplatz Friedenspark (Baui)
Hans-Abraham-Ochs-Weg 1
50678 Köln

Kommentar von Angela Mück am 29. September 2023 um 7:52pm

VOLLES HAUS IM „OHR“

Veröffentlicht 25.09.2022

Die letzte Vernissage im Projektraum „ Das Ohr“ war nicht nur gut besucht -zeitweise war es sehr voll – sondern auch sehr emotional. Nach einer kurzen Künstler:Innen- Vorstellung wurde bei feinsten Jazzklängen vom „Ohrtett“ Kilian Müller und Samuel Heinecker, noch lange beisammen gestanden und sich ausgetauscht. Und so wurde noch lange erzählt und gelacht, jeder wollte die Vernissage so lange wie möglich genießen. Es war einer erfüllender wunderschöner Abend.

Wichtige Info:

Heute Abend um 18.20 ist die Ausstellung Teil einer Führung durch die Kölner südstadt.

Ausstellung „Open Art Stage“ im Projektraum „Das Ohr“, Im Ferkulum 8, 50678 Köln

Kommentar von Angela Mück am 29. September 2023 um 7:47pm

GOLDENE ARCHE NOAH IM RHEINAUHAFEN

Veröffentlicht 08.08.2022

KUNSTBOOT WIRD ZUR GOLDENEN ARCHE NOAH

Weithin sichtbar leuchtet das ganz in Gold verhüllte Kunstboot „Lady Stahl“ und gibt dem Rheinauhafen einen leicht glamourösen Touch, zieht die Aufmerksamkeit der Spaziergänger/Innen auf sich. Doch bei näherem Betrachten wird schnell klar, dass es hier eben nicht um Glitter und Glamour geht, sondern vielmehr eine Kunst-Umwelt-Aktion dahinter steckt. Es handelt sich um die erste Ausstellung mit dem Titel „Vertreibung aus dem Paradies“ und ist der Beginn einer thematischen Veranstaltungsreihe.

Gabriela Drees-Holz, Textil- und Installationskünstlerin aus Korschenbroich, hat das Kunstboot des Galeristen Rolf Hartung mit goldenen Rettungsdecken zur „Goldenen Arche Noah“ verhüllt. Und Rettung ist das zentrale Thema. Können wir unsere Umwelt und letztlich damit auch das Überleben von uns Menschen noch retten? Trotz nicht mehr zu übersehenden Krisen geht die Vermüllung und Zerstörung unserer Umwelt munter weiter.

KAPSEL-INSTALLATION“ AUF DER GOLDENEN ARCHE NOAH

Mit der zusätzlich an Deck installierten „Kapselarbeit“, bei der es um Aluminium-Kaffee-Kapseln geht, demonstriert die Künstlerin eindrucksvoll, dass diese Kaffee-Kapseln, die leider den heutigen Lifestyle repräsentieren, einen nicht unwesentlichen Anteil an der Vermüllung und Zerstörung unserer Umwelt haben. Letztlich ein toter Lifestyle, da diese Aluminium-Kapseln jegliches Leben von Tieren und Pflanzen verhindern. In einer kurzen Vernissage-Ansprache erfahren die Gäste von Gabriela Drees-Holz, dass sie sich bereits seit 5 Jahren mit den Alumunium-Kaffee-Kapseln und deren Folgen für die Umwelt beschäftigt und man merkt ihr an, wir sehr es ihr am Herzen liegt, mit ihren Kunst-Installationen die Besucher/Innen zu erreichen und für ein umweltbewußtes Leben zu sensibilisieren und zu werben

In dieser von Gier geleiteten kalten Welt, die alles Leben zerstört, sitzen frierend Adam und Eva auf dem oberen Deck, ermahnend oder vielleicht doch als Hoffnungsträger? Klar ist…

Rettung tut Not!

Auch Schirmherr Alicem Polat (SPD) – stv. Bezirksbürgermeister – sagt ein paar einleitende Worte, die aber leider im hinteren Bereich vom Winde verweht werden und aktustisch nicht mehr zu verstehen sind.

KREATIVE MITMACH-AKTION

Doch die „Goldene Arche Noah“ steht zur Rettung bereit und jede Besucherin, jeder Besucher kann einen Beitrag leisten und bei dieser kreativen Mitmach-Aktion Blumen basteln und zur Rettung in die „Goldene Arche Noah“ hinein legen. Wir Menschen müssen endlich in die Aktion kommen zur Rettung unserer Umwelt.

TITANIC-KLÄNGE AUF DER GOLDENEN ARCHE NOAH

Mit der „Titanic-Melodie“ sorgt die Musikerin und Komponistin Sylvia Wimmershoff mit ihrer Elektro-Geige für die musikalisch-dramatische Untermalung bei der Vernissage. Na, da wollen wir mal hoffen, dass die „Goldene Arche Noah“ nicht dem Beispiel der Titanic folgt und untergeht….

Eine strahlend-glänzend-schöne Kunst-Installation mit einer ernsten und dringlichen Umwelt-Botschaft.

Besichtigungen der „Goldenen Arche Noah“ sind noch bis 28.08.2022 möglich

während der Hafenöffnungszeiten von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Führungen/Kontakt über den Galeristen Rolf Hartung:

Tel. 0176 70358640

Siehe auch meinen Blogbeitrag zur Ankunft des Kunst-Schiffes im März 2020 im Rheinauhafen Köln:

https://www.crossartlive.de/blog/2020/03/08/erstes-kunst-schiff-in-koeln-angelegt/

Kommentar von Angela Mück am 29. September 2023 um 7:41pm

11 KLEINE KÖLN-GEISTER VERZAUBERTEN SÜDSTADT

Veröffentlicht 30.06.2022

EIERPLÄTZCHEN ROADSHOW 2022

Seit mehr als 5 Jahren, um genau zu sein, seit April 2017, treffen sich die „Eierplätzchen-Künstlerinnen und Künstler“ Sonntag für Sonntag, um plein air zu malen, aber auch um sich auszutauschen und um sich von interessierten SpaziergängerInnen über die Schulter schauen zu lassen.


Das Foto zeigt einen Teil der Eierplätzchen Künstlergruppe

(Ein Teil der Künstlergruppe)

MEHR ALS 5 JAHRE „EIERPLÄTZCHEN-MONTMARTRE“

Mehr als 5 Jahre Eierplätzchen-Montmartre, das sind mehr als 160 Sonntage, an denen sich die Gruppe getroffen hat, das sind so einige Anekdoten und Geschichten, das sind aber auch schöne Begebenheiten und vor allem wundervolle Begegnungen, an die sich alle gerne zurückerinnern. Ja – und wäre da nicht das Ordnungsamt gekommen, wir wären ganz sicher noch immer auf dem Eierplätzchen.

AUS „EIERPLÄTZCHEN-MONTMARTRE“ WIRD „MOKA“

Doch vom Ordnungsamt vertrieben, sind wir kurzer Hand weitergezogen auf den Mittelstreifen bis zur Lutherkirche und machen dort jetzt „Kunst unter den Glocken“. Und gleichzeitig wurde aus dem „Eierplätzchen-Montmartre“ -> „MOKA“ = mobile Kunst-Aktionen Köln.


EIERPLÄTZCHEN-ROADSHOW“ 2022

In all den Jahren sind so viele großartige Werke im öffentlichen Raum entstanden, dass es nur logisch und folgerichtig war, diese Werke in einer Ausstellung zu präsentieren. So fand die erste „Eierplätzchen-Roadshow“ bereits 2019 statt. Und tatsächlich hatten wir auch hier bereits Besuch vom Ordnungsamt. Weshalb? Nun, wir hatten einfach während der Vernissage eine Sitzbank vor die Türe gestellt und dadurch mal eben mindestens einen Parkplatz blockiert. Und was das in der Südstadt bedeutet, nun ja, man kann es sich gut vorstellen. Personalien etc. wurden aufgenommen, doch de facto haben wir bis heute nichts mehr davon gehört. 2020 fand dann die zweite „Eierplätzchen-Roadshow“ statt, diesmal unter corona-Bedingungen. Trotz allem war es aber eine sehr erfolgreiche Ausstellung.

Foto: Ingo Botho Reize

Vergangenes Wochenende war es dann endlich soweit, es fand die „Eierplätzchen-Roadshow“ 2022 statt und das wiederum, das hat schon Tradition, in der Galerie Smend.

Bei dieser dritten „Eierplätzchen-Roadshow“ am 25. und 26. Juni 2022 präsentierten 12 Künstlerinnen und Künstler eine Mischung aus Werken, die im öffentlichen Raum, aber auch mit Werken, die im Atelier entstanden sind.

AUSSTELLENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER BEI DER EIERPLÄTZCHE-ROADSHOW 2022:

Bei den 12 Künstlerinnen und Künstlern handelt es sich um:

marenvonkölle, Anne Ruffert, Nicola Pandel, Volker Paffenholz, Peter Fischenich, Georg Petermann, Ursula Oppermann Weber alias Nasieku Orkan, Peter Mück, Taugeroad, Nina Marxen Sven Teuber und Reinhard Scheithauer

Foto: Ingo Botho Reize

HIGHLIGHTS DER AUSSTELLUNG „EIERPLÄTZCHEN ROADSHOW“

Ein Highlight der Ausstellung waren die „Elf kleinen Köln Geister“ von Reinhard Scheithauer, die die Besucher verzauberten. Es handelt sich hierbei um Kunstobjekte komplett aus Naturmaterialien hergestellt, die wirklich einzigartig sind.

Foto: Ingo Botho Reize

Das Wand füllende Bild von Taugeroad war ein weiterer Eyecatcher. In diesem Bild gab es viel zu entdecken und so blieben viele BesucherInnen entsprechend lange vor diesem Kunstwerk stehen.

Foto: Ingo Botho Reize

Daneben gab es noch feinste Digital-Art von Sven Teuber oder scratch-art-Kunstewerke von Peter Mück zu bestaunen, um nur ein paar Beispiele zu nennen aus der vielfältigen Kunst der „MOKA“-Künstlergruppe.

LIVE-AKTIONEN AUF DEM EIERPLÄTZCHEN

Geplant war, dass an beiden Ausstellungstagen die Künstlerinnen und Künstler parallel auch auf dem Eierplätzchen live malen. Dies war wetterbedingt leider nur am Samstag möglich. Trotz des Regens am Sonntag, war die Stimmung aber gut und es fanden bei dem einen oder anderen Getränk inspirierende schöne Gespräche statt.

marenvonkölle verlegte ihren „Arbeitsplatz“ einfach in die Galerie, gestaltete sich dort eine kleine Kreaktiv-Ecke und die AusstellungsbesucherInnen konnten ihr bei der Arbeit zuschauen.

Beide Ausstellungstage sowie auch die Vernissage am Samstagabend waren gut besucht. Der Künstlergruppe war es wunderbar gelungen, die chillige Atmosphäre der Sonntagnachmittags-Treffen in die Galerie mitzunehmen. Es war spürbar, dass es sich nicht „nur“ um eine Gemeinschaftsausstellung handelt, sondern dass es sich hier auch um eine über die Jahre zusammen gewachsene Gruppe handelt, die zusammenhält und sich gegenseitig hilft und unterstützt. Es ist gerade dieser Geist und genau diese Energie, die für eine schöne Stimmung während der Ausstellung sorgte.

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