crossart international

K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k

 

Live-Blog über Kunst- und Kulturaktivitäten rund um crossart und darüber hinaus. Unsere Live-Bloggerin Angela Bungarz berichtet über vergangene und geplante Aktivitäten.

Seitenaufrufe: 810

Kommentar

Sie müssen Mitglied von crossart international sein, um Kommentare hinzuzufügen!

Mitglied werden crossart international

Kommentar von Angela Bungarz am 12. November 2019 um 6:35pm

DIE „KUNST-GRILLE“ VON CHORWEILER

Bereits zum 12. mal fand am Sonntag der Chorweiler ART- Kunstmarkt im Bürgerzentrum statt. Die Sorge, dass aufgrund des Baustellen-Parkplatzproblems keine Besucher kommen würden, erwies sich als gänzlich unbegründet, kamen doch im Laufe des Tages rund 350 Besucher, viele davon zum wiederholten Male, was zeigt, wie etabliert und beliebt dieser Kunstmarkt ist. Dafür wird den Besuchern aber auch von der Künstlergruppe Chorweiler ART und von den von ihnen eingeladenen Gastkünstlern -immerhin insgesamt 28 Künstler/innen-  jedes Jahr eine sehr vielfältige, abwechslungsreiche und spannende Bandbreite an Kunst geboten. Gerade mit dem Aufbau fertig, als auch schon die ersten Besucher bereits vor dem offiziellen Beginn eintreffen. Die Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Reinhard Zöllner fällt ein wenig kurz und knapp aus und damit sind wir auch schon mittendrin im Geschehen. Andreas Mischke, Mitorganisator und freischaffender Künstler präsentiert farbintensive Ölbilder, wobei sein zentrales Thema die Vergänglichkeit in verschiedensten Formen ist. Peter Mück arbeitet live und kann dadurch die diversen Fragen der Besucher zur Technik seiner "scratchart" sehr gut demonstrieren und beantworten. Das kommt bei den Besuchern gut an. Hinsichtlich seiner Motive kommt es zu einigen interessanten Gesprächen. Erst mit dem Rentenalter geht die Künstlerin Maggi Becker ihrer Passion nach und widmet sich voll und ganz der Kunst. Sie präsentiert fotorealistische Blumenbilder in Öl. Sehr ausdrucksstark sind auch ihre Portraitzeichnungen von Prominenten, wie z.B. das gezeigte Portrait von Bette Davis. Uschi Reufels kombiniert mittels Fototransfer Fotografie und Malerei, ihr großes Interesse liegt in der Natur-Landschafts- und Reisefotografie. Und so lösen ihre wunderschönen Bilder, die das Meer und Menschen am Meer zum Motiv haben, beim Betrachter eine  gewisse Sehnsucht nach dem Meer aus. Gertrude Müller-Moers, Künstlerin aus Leidenschaft –wie sie selbst sagt- präsentiert u.a. zwei eigenwillige aber faszinierende Werke, rote Farbexplosionen auf weißer Leinwand, die die eigene Fantasie beflügeln. Ronald Haas, Gastkünstler aus Berlin, hat eine Affinität zu dunklen Farben, die in vielen seiner Werke zu finden sind, mit denen er aber gekonnt die Schönheit der Melancholie auf die Leinwand zaubert. Diese kleine Auswahl zeigt bereits, wieviel es für den interessierten Besucher zu entdecken gab. Für einen angenehmen musikalischen Background sorgte wieder das Trio „Diciotto Cordo“ aus Bonn mit einer Mischung aus Swing, Blues und Jazz. Viele schöne Gespräche mit den zahlreichen Besuchern, aber auch mit den anderen Künstlern, lassen den Tag wie im Fluge vergehen und schon ist man wieder beim Abbau. Ein zirpendes Abschluss-Ständchen ließ die abbauenden Künstler aufhorchen. Auf Nachfrage wurde bekannt, dass es sich nicht um ein Tonband, wie erst vermutet, sondern tatsächlich um die hauseigene Grille handelt!

Kommentar von Angela Bungarz am 2. November 2019 um 1:21pm

WEGEN ÜBERFÜLLUNG GESCHLOSSEN
Mexikanischer Totenaltar im Rautenstrauch-Joest-Museum erfreut sich großer Beliebtheit


Gestern fand bereits zum 6. mal der "Dia De Los Muertos", also der mexikanische Totentag im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln statt. So wie ich mich dem Museum nähere, sehe ich schon ganz viele Menschen aus allen Richtungen kommend, offenbar mit dem selben Ziel wie ich. Oje! Am Eingang eine mega Schlange an der Kasse. Warum erschließt sich mir nicht, denn der Toten-Tag mit seinem grandiosen Toten-Altar, den Ständen (Schmuck, Kunst , Essen), den Aufführungen und Vorträgen findet im Foyer statt und ist kostenlos, also überhole ich elegant rechts und begebe mich direkt zur Aufführungsfläche, an deren Rückseite ich so grade noch einen Platz mit Sicht ergattern kann - eigentlich der Wartebereich der Tänzer. Das Museum hat gut geheizt, das und die vielen Besucher bescheren mir so einige Hitzewallungen. Die Eröffnung des Toten-Altars beginnt, in erster Linie warte ich auf die typischen mexikanischen Tänze zum Toten-Tag. Doch da muss ich noch etwas Geduld aufbringen, denn es sind mindestens 5 Redner/innen vorher. Eine Einführung in die Gebräuche rund um den mexikanischen Toten-Tag ist ja ok, aber alles andere hätte man kürzer fassen können, z.B. mit Hinweisen auf die später noch stattfindenen Vorträge etc. Hinzu kommt noch, dass die Akustik schlecht, der Geräuschpegel im Hintergrund groß ist und das zusammen mit einer leichten Schwerhörigkeit meinerseits dazu führt, dass ich vieles akustisch einfach gar nicht verstehe! Schade aber auch! Endlich kommt der Redner der Tanztruppe und meine Hoffnung steigt, aber als ich seine Blätter in der Hand sehe, schwindet sie schnell wieder, er wird doch wohl nicht die ganz mexikanische Geschichte erzählen? Nicht dass ich mich nicht dafür interessieren würde, aber in diesem Kontext ist es einfach zu viel. Dann geht es endlich los, es wird ein Teil der mexikanischen Geschichte nochmal tänzerisch dargestellt und dem schliessen sich dann endlich die traditionellen mexikanischen Tänze zum Toten-Tag an. Aber ich bin mir nicht sicher, ob wir die komplette geplante Tanzvorführung gesehen haben, denn von meinem Platz aus bekomme ich mit, wie wohl die Organisatorin von einer Angestellten gerufen wird, dass man, sobald wie möglich, die Tanzaufführung beendet werden soll, damit die Aufführungsfläche wieder frei wird, da es im Eingangsbereich zu einem Besucherstau gekommen ist. Das deckt sich mit dem Post eines Besuchers, den ich gestern Abend noch auf der Museums-Facebook-Seite gelesen habe. Er beschreibt, dass viele Besucher draußen im Regen bis zu 45 Minuten auf Einlass warten mussten, da wohl zwischenzeitlich -vermutlich aus Sicherheitsgründen - keine Besucher mehr eingelassen wurden. Viele sind damm auch wieder gegangen. Mit so einem Ansturm hatte wohl niemand im Museum gerechnet. Auch an den Ständen, insbesondere den Imbiss-Ständen mit typischen mexikanischen Gerichten und mega leckerem mexikanischen Kakao bilden sich sehr sehr lange Schlangen. Doch ich versuche mein Glück, nur um nach langem Warten zu hören: Feta ist aus! Ach ja - nicht schlimm! Dann eben ohne Feta. An den anderen Ständen gibt es Totenköpfe aus Zucker, aus Schokolade, gehäckelte Totenköpfe usw., die meiner Beobachtung nach auch weggehen wie warme Semmeln. Mittlerweile bin ich erschöpft, schaue mir aber zum Abschluß noch den, das muss man wirklich sagen, grandiosen Toten-Altar an und mache mich dann auf den Heimweg. Da ich den "Dia De Los Muertos" jetzt bereits zum 3. mal besucht habe, werde ich nächstes Jahr nicht mehr hingehen und überlasse meinen Platz denen, die noch nie dort waren. Und überhaupt: der mexikanische Toten-Altar kann noch bis 24.11.2019 besichtigt werden! Also nächstes Jahr schaue ich ihn mir einfach später in aller Ruhe an.
Angela Bungarz / crossart live

Kommentar von Angela Bungarz am 1. November 2019 um 10:28pm

SIEBEN AUF EINEN STREICH
Sieben Künsterlinnen - sieben tolle Frauen und zwar: Anne Ruffert, Sonja Zeltner-Müller, Anke Vos, Inge Appelgren, Bina Placzek-Theisen, Gitti Richardson und Elke Bürger - präsentieren aktuell ihre Werke in der Ausstellung "crossart macht Schule", die bereits zum 2. mal in der KunstETAGE im KunstTreff Erkelenz von Elke Bürger, stattfindet. Stellvertretende Bürgermeisterin, Presse, Künstlerinnen und Gäste mussten leider bei der gestrigen Vernissage ein wenig auf uns warten, kamen wir doch durch das hohe Verkehrsaufkommen mit leichter Verspätung an. Das wurde dem Büffet und dem Wein zum Verhängnis. Nachdem die stellvertetende Bürgermeisterin, Frau Astrid Wolters, ein paar einleitende Worte gesprochen hatte, stelten wir, wir das sind: Peter Mück und ich, die einzelnen Künstlerinnen vor, die noch bis zum 10. November 2019 ihre wirklich sensationellen Werke ausstellen. Besonders sensationell die "Unterwassergeschichten" (Puppen unter Wasser in einem Glasbehälter) von Bina Placzek-Theisen. Gitti Richardson lockt mit digitalen Fotoarbeiten, die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, nach Schottland. Mit Sonja Zeltner-Müller kommt "Die Sendung mit der Maus" ins Spiel, hat sie doch 2 Bilder vom Türöffner-Tag mitgebracht, und zwar in gerostete Kreise reinskizzierte Katzen und in einem der Bilder verstecken sich auch noch eine Maus und ein Elefant, die es zu entdecken gilt. Außergewöhnliche, beeindruckende und plakative Mixed-Media-Werke präsentiert Inge Appelgren, die einer großen Experimentierfreudigkeit entsprungen sind. Ebensfalls sehr experimentierfreudig die Künstlerin Anke Vos, die mit ihren Motiven eine zarte und träumerische Bildsprache kreiert hat. Bei Anne Rufferts Bildern dominiert die Natur, Naturfarben, unterschiedlichste Naturmaterialen, die den Bildern Struktur und Tiefe geben. Und Licht in die nun immer dunkler werdende Jahreszeit bringt Elke Bürger mit ihren zauberhalften Lichtinstallationen, die sie in einer eigens hergerichteten Dunkelkammer präsentiert. Eine großartige und abwechslungsreiche Ausstellung die noch bis zum 10. November läuft. Unbedingt hingehen!
Angela Bungarz / crossart live

Kommentar von Angela Bungarz am 28. Oktober 2019 um 5:54pm

Kunst-Hopping-Wochenende

Kunst - Kunst - Kunst - nichts als Kunst! Von Vernissage über Open-Air-Live-Kunst bis hin zur Finissage war wirklich alles dabei an diesem Wochenende. Auftakt und Start ins Kunstwochenende: die Vernissage "Wild geworden" bei Landmann 31, wo die Künstlerin Enai Tsirch Zenun ihre außergewöhnlichen und faszinierenden aus Fahrradschrott hergestellten "Recycling-Popart-Kunst-Objekte" präsentierte (siehe auch meinen vorherigen Post). Aufgrund des traumhaften Herbstwetters ging es dann am Samstagnachmittag spontan aufs Eierplätzchen - unser 83. "Eierplätzchen-Montmartre", bei dem die 8 teilnehmenden Künstler mit dem großen Interesse der Spaziergänger belohnt wurden. Zurück von der Ostsee und happy wieder auf dem Eierplätzchen mit dabei zu sein, kreierte Taugeroad im Stil von Jackson Pollock neue Kunstwerke! (siehe Video) Noch selig erfüllt von diesem wundervollen Nachmittag begaben wir uns mit Beginn der Dämmerung zügig auf den Heimweg, Kunst absetzen, Staub aus den Kleidern klopfen, kurzes Erfrischen und ab ins Filos - u.a. auch Künstlerstammkneipe - flugs ein Häppchen essen, und dann ging es auch schon weiter zur 2. Vernissage des Wochenendes bei unserem Freund und Galeristen Rolf Hartung nach Kalk. Die Künstlerlin Dasha Verne feierte Ihren 80. Geburtstag mit dieser Vernissage zur ihrer Ausstellung "ÜberLebensWerk". Aus ihren über 1000 Werken, entstanden seit 1963, hat Rolf Hartung Bilder ausgewählt, die die einzelnen Lebensphasen von Dasha Verne dokumentieren - beieindruckende großformatige Werke, eine wahrlich sehr gelungene und stimmige Retrospektive aus fünf Jahrzehnten. Zu guter Letzt machten wir uns am Sonntagnachmittag noch auf nach Nippes zur Finissage "Contemporary Art Weekend Cologne - Nippes" im Atelier am Schillplatz von Vinya Cameron und donPaco. Und auch hier feierte man Geburtstag, donPaco am Tag der Vernissage und Vinya Cameron bei der gestrigen Finissage. So konnten wir mit einem Glas Sekt versehen die großartigen Werke dieser Gemeinschaftsausstellung - Teilnehmer: donPaco, Vinya Cameron, Leonie Dratwa, Aleksandra Lindek, Anne Ruffert, Anka Engel, Helena Katsiavara, bemen_art, Ruth Junghans - bewundern. Nach einem so wundervollen Kunst-Wochenende kann man doch wieder beschwingt in die Woche starten.....

Ausstellung "Wild geworden" noch bis 25.01.2020
Ausstellung "ÜberLebensWerk" noch bis 02.11.2019
nächstes "Viertel Vor" 03.11.2019

Kommentar von Angela Bungarz am 26. Oktober 2019 um 11:49am

HIRSCHGEWEIH WAR GESTERN
In der kleinen Art Passage bei Landmann 31 läuft seit gestern die Ausstellung "Wild geworden". Die Künstlerin Enai Tsirch Zenun präsentiert hier noch bis zum 15.01.2020 ihre faszinierenden "Recycling-Popart-Kunstobjekte", jedes ein Unikat, die die Vernissage-Besucher gestern Abend zum Staunen brachte. So kam es auch bereits zu ersten Verkäufen. Aus Fahrradsätteln und anderweitigem Fahrradschrott kombiniert mit Farben und nicht zu vergessen mit Geweih, hat Zenun Objekte kreiert, die an Gesichter erinnern, jedes mit einem individuellen Ausdruck, witzig, frech, nachdenklich, aber auch liebenswert und berührend. Wild und lebendig gewordener Fahrradschrott, der zu zauberhaften Kunst-Objekten geworden ist.

Kommentar von Angela Bungarz am 30. September 2019 um 9:24pm


"KUNST-SAFARI" BEI DER 4. AUSSTELLUNG VON "VAN GOGH'S OHR"


Der Titel "van Gogh's Ohr" weist bereits darauf hin, dass in dem Raum "Das Ohr" Außergewöhnliches geschieht, und zwar in der Kunst, in der Musik, in der Literatur und nicht zuletzt auch in Form von gesellschaftlichen und politischen Experimenten. So auch wieder am vergangenen Samstag, an dem unsere Vernissage "van Gogh's Ohr" eingebettet in die "Südstadt-Safari" stattfand. Die Vernissage-Besucher hatten somit die einmalige Gelegenheit, sozusagen an einer "Kunst-Safari" teilzunehmen. 5 Künstler/innen präsentieren in dieser 4. Ausstellung ihre Werke, die großen Anklang bei den Vernissage-Gästen fanden, aber auch bei den zahlreichen "Südstadt-Safari-Kneipen-Hoppern", die angezogen von den bereits durchs Schaufenster sichtbaren fotorealistischen Portraits der Künstlerin Marion "MaJa" Jansen in die Galerie kamen. Sie zeigt ihre Portraits der Schauspieler Anna Schuldt, Lars Eidinger und der Figur Hannibal Lecter. Daneben die außergewöhnliche "Bierdeckel-Kunst" von Hayri Sahin, der eine Mischung aus Tiefgründigem, Ornamentalem, Karikierendem und ästhetisch Schönem auf den Deckel bringt. Auf der gegenüberliegenden Wandseite 2 surrealistische Bilder von Manfred Fürth, in dessen Mittelpunkt Streichinstrumente stehen. Dem schließt sich Volker Paffenenholz an mit seiner impressionistischen "Eierplätzchen-Kollektion". Den Abschluß bildet die Künstlerin Diana Kirsten-Szlaskis mit 2 Mixed-Media-Werken auf Wabenkernplatten, die den Wandel des Ruhrgebiets vom Industriestandort zum Kulturstandort zum Thema haben. Aber auch die Live-Musik zog viele Gäste in unseren Raum. Das Außergewöhnliche hierbei? Kilian Müller gab mit ein paar Freunden, die in dieser Zusammensetzung so noch nie zusammen musiziert hatten, ein großartig improvisiertes kleines Jazz-Konzert. Das kam so gut an, sowohl bei den Gästen als auch bei den Musikern selbst, dass sie schon angeboten haben, in dieser Form, quasi als eigene Hausband, bei unseren "viertel vor"-Veranstaltungen zu spielen. Das freut uns sehr! Da braucht es eigentlich nur noch einen Namen für die frisch gegründete Band.
Bereits der Nachmittag vor der Vernissage stand ganz im Zeichen der Kunst, fand doch unsere erste "viertel vor"-Veranstaltung der Herbst-Winter-Saison 2019 statt. Der scratching-Workshop kam gut an und so manch einer probierte sich im scratchen kleinerer Motive aus mit wirklich schönen Ergebnissen. So herrschte den ganzen Tag über ein reges Treiben, dass bis in die Nacht hinein dauerte und wir uns schließlich müde, aber glücklich und erfüllt - nach einem so außergewöhnlichen Tag- auf den Heimweg machten.

Kommentar von Angela Bungarz am 29. September 2019 um 8:34pm

TIPP FÜR DEN 11.10.2019

Für Mai 2020 ist eine Ausstellung in Leverkusen, OT Bergisch Neukirchen, im dortigen "Alten Rathaus" in Vorbereitung. Die Ausschreibung erfolgt direkt zu Beginn des neuen Jahres. Wer sich die Location vorab schon einmal anschauen möchte, hat hierzu die wunderbare Gelegenheit am 11.10.2019. Dann findet nämlich die diesjährige Kunstnacht Leverkusen statt parallel zum Weinfest. Live-Musik gibt es natürlich auch (siehe Plakat) So, es wird  für alle Sinne etwas geboten und Ihr könnt gleich 3 Fliegen mit einer Klappe schlagen: Kunst, Wein und Ortsbesichtigung. Dabei wünsche ich viel Spaß und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja dort.....

Herbstliche Grüße - Eure Angela Bungarz

Kommentar von Angela Bungarz am 13. September 2019 um 5:06pm
Heute noch nichts vor? Lange nicht mehr auf einer Vernissage gewesen? Spontan? Dann kommt hier der Tipp des Tages: 18.00 Uhr - Vernissage zur crossart-Ausstellung "crossart open" in der Kunstmüllerei Düsseldorf, Witzelstr. 7, 40225 Düsseldorf.
Ausstellende Künstler: Katrin Broden, Anke Vos, Ulrike Hasenburg, Rotthoff Weil, Ueli Kühn, Rainer Popp, Christoph Klein, Inge Appelgren.
Nichts wie hin ....großartige Kunst in der wundervollen Kunstmüllerei von Sonja Zeltner-Müller.

Kommentar von Angela Bungarz am 7. September 2019 um 12:38pm

FLUIDE - ALLES IM FLUSS!

Pünktlich ab 18:30 Uhr strömten am Donnerstagabend die Besucher in die Galerie KunstStücke und zwar so zahlreich, dass es binnen kurzer Zeit sehr voll war. Anlass: die Vernissage zur crossart-Ausstellung "Fluide". 9 Künstlerinnen und Künstler präsentieren hierzu ihre Werke. Nach einer Kurzvorstellung der  Künstler/innen bestaunten die Besucher entspannt bei einem Glas Wein die beeindruckenden Bilder, wie z.B. die Werke von Adi Topo. Aus einem Hintergrund aus gerollter und gespachtelter Acrylfarbe schälen sich "fließend" Gestalten heraus, zarte durchscheinende Wesen, von denen sich der Betrachter berühren lassen kann. Spannend auch das Bild von Doris Maile. Mittels Lasuren erschafft Sie einen Hintergrund, der Tiefe und Struktur erzeugt. Auf diesen positioniert sie große Flächen, gleichsam wie Papierschiffe, die wiederum von einer "fließenden" Schicht überzogen werden, sodass sie zwischen den einzelnen Schichten zu schwimmen scheinen. Auch hier die Einladung an den Betrachter, sich dieser Illusion hinzugeben. Wie eine Farbexplosion, bei der Farben und Formen durch Lichteinflüsse zu zerfließen scheinen, kommt das Bild des Künstlers Gisbert Schichl daher. Die 9 ausstellenden Künstler/innen stellen das Thema „Fluide“ in einer wirklich faszinierenden Vielfalt dar. Ja, "fließend" und „alles im Fluss“ - als Assoziation zum Thema "Fluide" - ging es auch durch den ganzen Abend, in dessen Verlauf es bereits zu ersten Verkäufen kam. Die Fluide-Ausstellung läuft übrigens noch bis zum 09.10. 2019! Ein Besuch lohnt sich unbedingt und doppelt, zum einen wegen der großartigen Kunst, die es zu entdecken gibt und zum anderen wegen der schönen Atmosphäre in den Räumen der Galerie KunstStücke von Jana Dettmer und Andrea Blecher. Es stellen die folgenden Künstler/innen aus: Jana Dettmer, Doris Maile, Havva Sari, Adi Topo, Angelika Koenigs, Angela Lindenlauf, Gisbert Schichl, Georg H. Schmidt, RaRan Utz Werken. Die Galerie befindet sich in der Stammheimer Str. 15, Nähe Flora. Öffnungszeiten: Mo-Do 11-13h und 16-18h, zusätzliche Öffnungszeiten 'Offene Ateliers': 21.09.-22.09.2019 von 16 - 19 h

Kommentar von Angela Bungarz am 25. Juli 2019 um 1:51pm

Lebendige Kunst im Künstlerort und ältesten Nordseebad: Dangast am Jadebusen
Wir sind doch etwas irritiert, als wir das erste Mal vom Kurhaus Dangast aus unseren Blick über das von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannte Nordsee-Wattenmeer schweifen lassen. Denn wir sehen nicht nur Watt, sondern auch noch eine nackte Frauen-Skulptur und es kommt noch dicker, denn etwas weiter entdecken wir auch noch einen überdimensional großen Phallus. Watt is denn hier los? Wohl zu viel vom Küstennebel gekostet? Mitnichten! Diese beiden Skulpturen gehören zum Skulpturenpfad, der sich fast um den ganzen Jadebusen herum erstreckt. Bei der Frauenskulptur handelt es sich um die erhaben und stolz im Watt stehende Skulptur "Jade II" des Künstlers Anatol, Karl-Heinz Herzfeld. Seine erste "Jade" wurde übrigens bei einem Eisgang zerstört. Das männliche Pendant hierzu bildet "Der Phallus", auch bekannt als "Grenzstein", der von dem Oldenburger Bildhauer Eckart Grenzer erstellt wurde. Die beiden Skulpturen symbolisieren das männliche und das weibliche Prinzip. Auch auf unserem weiteren Spaziergang begegnen wir auf Schritt und Tritt der Dangaster Kunst. Fast immer sind wir irgendwo auf dem Dangaster Kunstpfad unterwegs mit seinen 19 aufgestellten Infotafeln, die uns über den jeweiligen Künstler, der genau an dieser Stelle gemalt hat, informiert und das hier entstandene Kunstwerk zeigt. Hier stoßen wir auch auf die Künstler der Vereinigung "Die Brücke", wie z.B. Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff mit ihrer expressionistischen Kunst. Kunst und Natur gehen hier Hand in Hand. So bietet die Akademie Dangast Ausstellungen, Führungen, Seminare und Workshops im Bereich Kunst und Natur an. Der wohl bekannteste Künstler, der sich 1923 in Dangast niederließ und dort die größte Zeit seines Lebens verbrachte, ist der Maler Franz Radziwill. Das noch original eingereichtete "Franz-Radziwill-Haus" kann besichtigt werden. Zum 125. Geburtstag von Franz Radziwill 2020 läuft aktuell die Ausstellung "Inszenierte Bildräume" und zeigt 30 seiner Werke. Seine Landschaftsbilder haben teilweise etwas düster-mystisches und können werden dem magischen Realismus zugeordnet.
Bei unserer Ankunft am frühen Sonntag-Nachmittag in Dangast beeilen wir uns, damit wir uns noch den Kunstmarkt anschauen können, der von Freitag bis Sonntag vor dem Kurhaus stattfindet. Der Kunstmarkt erinnert in seiner ovalen Form ans Eierplätzchen und so nehmen wir eine direkte Schaltung zum zeitgleich stattfindenden "Eierplätzchen-Montmartre" in Köln vor. Auf dem Dangaster Kunstmarkt finden wir Zeichnungen vom Kurhaus, maritime Ölgemälde und Kunsthandwerk vor. Wir lernen den Künstler Friedrich Janke kennen, bei dem ich eine kleine schwarz-weiß-Zeichnung des Kurhauses als Andenken kaufe. Dann schauen wir uns noch die in unmittelbarer Nähe liegende kleine Galerie KaMa an. Und dann wollen wir uns nur noch der von der Natur geschaffenen Kunst hingeben, am besten in Verbindung mit einem Sundowner. Das lässt sich ganz hervorragend auf der Terrasse der Kur-Klause mit Blick übers Wattenmeer verwirklichen. HIer erleben wir im Laufe unseres Aufenthaltes auch noch einen wundervollen Sonnenuntergang.
Von unserer Homebase Dangast aus unternehmen wir noch Ausflüge nach dem reizvollen Carolinensiel mit Kaffeepause im Tüdel-Pott, an den Südstrand in Wilhelmshaven (wo ich mir fast einen Sonnenbrand einfange) und nach Varel-Hafen (mit einem super Fischrestaurant). Und dann begegnen wir beim Essen im Restaurant STELLAZ (in Dangast) wieder der Kunst. Es handelt sich um Portraits und Graffitis und wie sich dann im Gespräch herausstellt, von einem der drei jungen Restaurantbesitzer selbst gemalt.
Moin. Noch einmal mit den Füßen im Sand spielen am Beach-Club und einen Schlummertrunk in der Kurhaus-Klause geniessen und dann geht es am nächsten Tag auch schon wieder nach Hause....so schön. schön war die Zeit und auch so schnell vorbei. Kunst und Natur vereint in Dangast.
Angela Bungarz
Bloggerin crossart live

© 2019   Erstellt von Peter Mück.   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen