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K-ü-n-s-t-l-e-r-n-e-t-z-w-e-r-k

Transformationsbilder

"Die Landschaft wird abstrahiert, in der Form vereinfacht, in flächige Farbfelder, die von einem Netz kräftig schwarzer Linien umrandet sind, eingeteilt, und losgelöst von der gängigen Farberwartung, nun mit völlig unerwarteten Farben gefüllt werden. Es gibt keinen gleitenden Übergang der Farben, jede steht für sich als Fläche. Ein Spiel von Farbe und Fläche, wobei das Schwarz die nicht zu überschreitende Trennlinie darstellt. Auf diese Weise entstehen aus den ursprünglichen Landschaftsgebilden neue Formen, eine visuelle Interaktion von räumlich angelegten Farbflächen mit breiten, tiefschwarzen Konturen.

Dabei experimentiert der Künstler mit unterschiedlichen Farben und Farbzusammenstellungen, die mit den realen Gegenstandsfarben der tatsächlichen Landschaft nicht das Geringste gemein haben, sondern eine neue Ästhetik im Betrachter hervorrufen. Bewusst setzt Willi Lemke die Farbe als Stimmungswert ein, die ihre Wirkung, je nach Umgebung und Quantität, subjektiv entfalten kann und damit Parallelen zur amerikanischen Hard-Edge-Malerei aufweist." *

* Kunsthistoriker Josef Gülpers

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